Wie umgehen mit Trump? (#280)

Shownotes

Der Blick in die USA macht Dir gerade Sorgen – auch wegen Deiner Geldanlage? Das ist verständlich. Bleibt die Frage, wie Du damit umgehen kannst, zumindest mit Blick auf Dein Depot. Denn egal, ob Du einen ETF auf den MSCI World, den FTSE All World oder einen anderen weltweiten Index besparst – die US-Wirtschaft spielt darin eine wichtige Rolle. Wie Du damit umgehen kannst, diskutieren Saidi und Emil von Finanztip in dieser Folge Geld Ganz Einfach.

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00:00:00: Was tun mit Trump?

00:00:02: Das ist eine Frage, die uns einen Zuschauer bei unserer Tour gestellt hat, bei unserer Live-Tour.

00:00:09: Und genauer gesagt ging es darum, wie soll man jetzt mit der Präsidentschaft von Donald Trump umgehen und auch mit den Entwicklungen in den USA, also den politischen und den wirtschaftlichen Entwicklungen, eben wenn man in den MSC World investiert.

00:00:23: Also ich nehme mal die wichtigste Antwort tatsächlich hier jetzt ganz entgegen, dem wie man ein Podcast aufbauen sollte, einfach weg, sich vor allen Dingen nicht wahnsinnig machen lassen.

00:00:31: Aber das sagt sich so leicht, wie man das schafft und vor allen Dingen, warum das berechtigterweise, warum man sich berechtigterweise nicht wahnsinnig machen lasse, lassen sollte, darauf gehen wir heute noch genauer ein.

00:00:41: Und zwar in dieser Folge von uns beiden Saidi und Emil von Finanztip, denn bei Finanztip sind wir der Meinung, Finanzen kannst du selbst.

00:00:49: Und wir zeigen dir wie.

00:00:52: Also der Blick in die USA macht logischerweise dir oder auch vielen von euch, liebe Nutzerinnen, liebe Nutzer, vielleicht gerade Sorgen.

00:00:59: Es geht so um die politische Stabilität.

00:01:03: Inwieweit entwickeln sich die USA in die Richtung von der Autokratie?

00:01:08: Wie geht es mit Grünland weiter?

00:01:09: Wie geht es dann auch mit der NATO weiter?

00:01:13: Da sind eine ganze Menge Fragen richtig.

00:01:16: Also es sind wirklich große Fragen, die wir auch in diesem Podcast nicht beantworten können.

00:01:20: Und es geht natürlich darüber hinaus.

00:01:21: Wir haben die Frage ja auch neulich auf unserer Tour von einem Zuschauer bekommen und das ging noch darüber hinaus und das habe ich auch in dem Publikum sicher, dem ich ja da mal live ins Gesicht schauen konnte, gesehen, wie groß die Besorgung ist.

00:01:32: natürlich, ist auch und ist halt die Entwicklung in den USA natürlich nur eine Facette der Entwicklung auf der ganzen Welt ist, wo wir alle merken sozusagen, das ist leider... Da müssen wir nicht gerade gleich in Russland anfangen, aber da gibt es noch viele andere Staaten, wo wir eben einen Rechtsruck wahrnehmen, wo leider die demokratischen Denzen zurückgehen.

00:01:51: Und natürlich, wenn das die größte oder vor allem militärisch stärkste Macht auf diesem Planeten in die Richtung geht, dann macht einem das noch sehr viel mehr Sorgen.

00:01:59: Aber es fügt sich halt ein in so ein Gesamtbild.

00:02:01: Und es kommt eben ein wichtiger Faktor dazu, über den wir sehr gut in diesem Podcast sprechen können, denn die USA sind sehr wichtig für deinen Vermögensaufbau.

00:02:10: Die USA haben so, ja, über siebzig Prozent, sagen wir mal, ungefähr siebzig Prozent Anteile im MSCR World, also den wichtigsten Industrieländerindex, auf den du vielleicht einen ETF bespaßt.

00:02:20: Und auch im FTSE All World, also einem der größten quasi Aktienindices, den du besparen kannst mit dem ETF, haben sie immer noch circa sechzig Prozent Anteile.

00:02:30: Und übrigens

00:02:31: auch, um das noch zu ergänzen, im ACVI, im All Country World Index, falls du darauf nennst.

00:02:36: Also, das ist der Punkt, wenn du weltweit breitgestreut in dein ETF investieren möchtest, dann hast du immer einen sehr, sehr signifikanten User-Anteil dran.

00:02:46: Damit ist die US-Wirtschaft ein Faktor für dein Geld, für deinen Vermögensaufbau.

00:02:51: Auch wenn natürlich US-Konzerne weltweit aktiv sind, aber man darf auch nicht vergessen, die US-Wirtschaft spielt natürlich auch indirekt in deinem ETF eine große Rolle.

00:03:00: Die USA sind auch für die US-Konzerne oft der wichtigste Markt oder eine der wichtigsten Märkte und die USA sind auch ein wichtiger Markt für viele europäische Konzerne.

00:03:10: im MSCI World zumindest relevant sind, also zum Beispiel LVMH, also dieser französische Luxus-Multi-Konzern, für viele deutsche Industriekonzerne wie Mercedes, BMW und so weiter Volkswagen, aber eben auch für Firmen wie Airbus oder auch deutsche Chemie- und Pharmafirmen sind die USA ein sehr, sehr wichtiger Markt.

00:03:28: Also am Ende haben die USA einen direkten und indirekten Einfluss auf dein Portfolio?

00:03:35: Auf die Weltwirtschaft.

00:03:36: Also wir haben ja immer diese Statistik, die ich auch in meinem Buch Finanzen ganz einfach drin habe, dass die Top Ten Konzerneaktien im MSCI World, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im.

00:03:55: Und das ist erst mal eine gute Nachricht, dass es eben nicht ausschließlich sozusagen alles ganze Geschehen in Amerika stattfindet, sondern auch zum Beispiel in China und so weiter.

00:04:03: Aber umgekehrt heißt es ja nicht, dass sie deswegen dann irgendwie komplett von den USA unabhängig sind.

00:04:08: Das ist also wie du richtig gesagt hast.

00:04:09: Das heißt ja, man macht das deutlich über die Hälfte des Umsatzes in den USA selbst stattfindet.

00:04:13: Und die wichtigste, das hast du jetzt gerade schon ausgedrückt, Message ist natürlich, dass alle US-Unternehmen oder die große Masse der US-Unternehmen eng mit der gesamten Welt will schafft.

00:04:23: Verknüpft sind und was in den USA eben passiert, letztendlich wirtschaftlich gesehen, ja, den größten Teil der Welt natürlich beeinflusst.

00:04:30: Und wir haben uns deswegen gedacht, wir nehmen diese Frage mal auf, weil wir auch das Gefühl hatten, es betrifft so wahnsinnig viele Leute.

00:04:35: Und das bedrückt euch vielleicht auch so ein bisschen, ja, dass es vielleicht gar nicht so präsent ist, aber dass es einen so unterschwellig, so einem so unterschwelligen bisschen Sorge macht.

00:04:43: Und ich habe für mich gedacht, bei der Vorbereitung dieser Folge, das Hauptproblem ist der Scheideweg, an dem du jetzt stehst.

00:04:50: Also das Problem ist quasi allen klar.

00:04:53: Und man kann jetzt daraus eigentlich ableiten, was man möchte.

00:04:57: Man kann das innerlich verwerfen und sagen, ach, das wird schon alles gut werden oder du kannst quasi ganz am optimistischen Spektrum sein und auch ganz am pessimistischen Spektrum sein.

00:05:06: Das Schwierige ist, die bleiben eigentlich nur zwei Wege, die du beschreiten kannst.

00:05:11: Das eine ist, du kannst jetzt sagen, ich möchte was ändern.

00:05:15: Also sagen wir zum Beispiel, du bespaßt einen MSR World, also einen Industrieländerindex, in dem siebzig Prozent auf die USA entfallen.

00:05:20: Dann kannst du natürlich sagen, okay.

00:05:22: Ich lass jetzt die Anteile liegen, ich lass das und besparen den anderen

00:05:26: ETF.

00:05:27: Oder du kannst natürlich auch sagen, mir ist das bewusst, egal ob du es optimistisch oder pessimistisch siehst, aber ich mache so weiter wie bisher.

00:05:38: Das Wichtige ist, das Einzige, wovor wir dich warnen würden, wäre, egal welchen ETF du bespaßt, verkauf jetzt nicht die Anteile, weil dann realisierst du eben die Gewinne und zahlst Scheuern, sondern lass ihn im Zweifelsfall, wenn du wechseln willst, einfach liegen und bespaar.

00:05:50: einen anderen ETF, das Problem ist so ein bisschen diese Entscheidung, diese Wehgabel an der du stehst, ist der absolute Grenzfall fürs passive investieren, was du ja mit einem ETF eigentlich machst, weil du musst jetzt quasi eine aktive Entscheidung treffen.

00:06:04: Ich

00:06:05: glaube, wir müssen dazu zwei Punkte beleuchten werden, wenn wir mal kurz bei den Gedanken vom passiven investieren, dass in dem Moment, wo du jetzt, wie du sagst, etwas änderst, wo ich handle, muss dir klar sein, dass du eine Markenmeinung hast.

00:06:16: Du traust den USA, du traust diese US-Regierung nicht mehr über den Weg, du willst letztendlich irgendwie deinen Risiko, deine Exposure, US-Exposure würde man jetzt einfach chinesisch sagen, ja sie das Risiko, das die USA darstellen, irgendwie reduzieren.

00:06:33: Indem du zum Beispiel einen europäischen, akzeptiert auf den MSI Europe oder ähnlichen, mit rein nimmst um... Oder du

00:06:40: baust dir quasi so ein X-USA-Portfolio zusammen, also ohne USA.

00:06:44: Wie

00:06:44: auch immer.

00:06:45: Du kannst schwellenländer natürlich mit rein im sehr beliebte, sehr beliebte Methode.

00:06:50: Unsere erste Aussage ist dazu, du hast damit eine Meinung, die mit einem bestimmten Timing zusammenhängt.

00:06:57: Nämlich du denkst, das ist jetzt dann, was auch immer bedeutet, schlimmer werden könnte zumindest.

00:07:02: Und wie du richtig sagst, das hat halt nicht mehr so wahnsinnig viele Passiven investieren.

00:07:06: zu tun.

00:07:07: Den Passivist investieren würde in der Rheinform, in der Radikalform darauf setzen, zu sagen, wir wissen nicht, ob das gut ausgeht oder nicht.

00:07:13: Das kann auch gut ausgehen, übrigens.

00:07:15: Was heißt sich?

00:07:16: Ein anderes Szenario wäre anstatt, dass Trump die Weltwirtschaft an den Abgrund führt ist.

00:07:22: Das macht das, vielleicht macht das nicht, aber es gelingt in dem Sinne nicht, weil die Produktivitätsgewinne durch die künstliche Intellenz, ich mache jetzt mal ein Bildeszenario auf, sind so groß, dass alles andere das, was die US-Regierung anrichten kann, dagegen gerade zu Pilleballe

00:07:35: ist.

00:07:35: Wobei wir da, glaube ich, schon einräumen müssen, was ja wahrscheinlich die Gegner des passiven Investieren jetzt ins Felte führen würden und was auch ein Punkt ist, den die haben.

00:07:45: In dem Moment, in dem du dich am Anfang des passiven Investierens für einen Index entschieden hast, den du bespa- also dem dein ETF folgt, einen ETF, den du bespaßt, hast du schon eine aktive Entscheidung getroffen.

00:07:56: Also das ist quasi der, der, der Markl.

00:08:00: Mit dem, das ist so die Ursünde sozusagen, um so ein biblisches Bild zu bemühen.

00:08:06: Das ist der Markel, den das passive investieren immer hat und den du aber nie ausräumen kannst.

00:08:11: Deswegen ist auch wichtig.

00:08:14: Das ist ein Faktor, den wir außen vorlassen, weil diese Entscheidung musst du treffen und wir sprechen jetzt über alles, was danach kommt.

00:08:18: Es gibt nie das, es gibt zu sagen nicht das hundertprozent optimale Passiv investieren, das würde ja auch schon zum Beispiel alle Firmen dieser Welt abbilden, die halt nun mal in vielen Fällen gar nicht investierbar sind, nicht kaufbar sind, weil sie schlichtweg auch über andere mögliche private equity gar nicht erreichbar sind.

00:08:33: Aber das ist noch,

00:08:35: das

00:08:36: ist optimale Diversifikation sozusagen.

00:08:38: auch nur ein Grenzbegriff werden kann, dem kann man sich nur annähern.

00:08:42: Das nächste ist, dass du immer, wie du richtig sagst, du hast immer ein Timingthema, weil egal, ob du jetzt einmalig investierst oder ein Sparplan hast, naja, in gewisser Weise ist da immer Timing dabei.

00:08:50: Aber klar, mit dem Sparplan zu beginnen und den einfach durchlaufen zu lassen, ist so schon auch wieder so passiv, wie es halt nur irgendwie geht.

00:08:59: Es gibt aber noch einen weiteren Punkt, das du hast vorhin von einem Ex-USA-Portfolio.

00:09:04: Ich baue mir aus wahrscheinlich verschiedenen ETFs ein Weltportfolio zusammen, in dem möglichst wenig US-Firmen vorkommen.

00:09:12: Das könnte ich z.B.

00:09:12: jetzt machen und lassen meinen alten MSCI-World oder sonstigen Welt-ETF einfach liegen, weil ich weiß, da ist viel USA drin und jetzt bespare ich nur alles andere außerhalb der USA.

00:09:20: Das Problem ist, damit bist du dem Problem immer noch nicht gekommen.

00:09:22: Genau aus dem Grund, den ich nie vorhin genannt habe, dass eben die US-Konzerne, die US-Wirtschaft so eng mit der gesamten Weltwirtschaft verflochten sind und machen das mal ganz einfach.

00:09:32: Wenn die in den USA aus welchen Gründen auch immer ein massives Problem haben, oder anders gesagt noch einfacher, wenn es dort ein Börsencrash gibt, dann führt das mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit auch zu einem Börsencrash in Europa.

00:09:43: Und natürlich auch in den Schwellenländern und so weiter.

00:09:45: Da hängen die Weltbörsen, die Weltmärkte viel zu eng.

00:09:48: Zusammen ist es natürlich schon eine Berechtigtfrage, ob der überall gleich schwer ausfällt.

00:09:52: Das ist auch in der Vergangenheit, sind die sehr unterschiedlich schwer ausgefallen.

00:09:56: Aber das man sich vorstellen würde, dass so ein Nicht-USA ETFs oder Nicht-USA-Märkte von einem einem Ereignis oder von der Entwicklung des US-Marktes unabhängig wäre.

00:10:06: Nein, sind sie sicherlich definitiv nicht.

00:10:08: Und es ist ja schon auch so, dass zum Beispiel auch Konzerne wie Samsung und Apple viel näher zusammenhängen in der Realität, auch durch Geschäftsbeziehungen, die man hat, als wir das so aus dem realen, also aus unserem Alltag einschätzen würden.

00:10:21: Also es hängt eben alles zusammen und du hast jetzt dieses Problem, triffst du eine Entscheidung oder triffst du... keine Entscheidung.

00:10:31: und ich glaube das Wichtige ist, was man sich da immer im Hinterkopf behalten muss, egal welche Entscheidung du triffst, du kannst natürlich falsch liegen und damit wirst du einfach leben müssen.

00:10:44: Ja, also das Wichtige ist an der Stelle wieder mal zu sehen, diese Ängste, die wir alle haben, ich habe auch Sorgen, muss ich ganz klar sagen, ja, aber ich versuche sozusagen aus diesen Sorgen möglichst wenig zu machen, aus einem ganz einfachen Grund, weil ich mir auch Da auch wurde ich mich mit diesen Themen wie E-Mail auch sehr, sehr viel Beschäftige letztendlich natürlich überhaupt keine Vorhersage getroffen, kann in welche Richtung die Geschichte geht.

00:11:08: Und was ich damit transportieren will, ist so ein Stück weit die Mut gegenüber auch der Geschichte, weil sich in der Geschichte natürlich gezeigt hat, dass es meistens komplett unvorhersehbar ist, wie sich die Dinge entwickeln.

00:11:20: Und meistens waren es gerade auch im Aktienmarkt Entwicklungen und ja.

00:11:26: riesigen Gefahren, die sich sozusagen quasi materialisiert haben, mit denen man vorher natürlich nicht gerechnet hätte.

00:11:32: Aber in Antworten, die Geschichten mit denen man rechnet, wie zum Beispiel das ein Donald Trump, also so ein richtig großes Risiko oder einen großen Crash, z.B.

00:11:40: vor dem iPhone würde, ich will nicht sagen, dass das nicht passiert, aber es ist relativ absehbar und meistens nochmal ist es das Unabsehbare.

00:11:47: Auch aus dem Grund, weil die absehbaren Sachen, die wirklich absehbaren Sachen, die absehbaren Risiken, sind in den Aktienkursen in vielen Fällen, nicht in allen Fällen, sind in vielen Fällen schon eingepreist.

00:11:57: Denn stellen wir uns noch mal die Börse und auch deinen ETF in deinem Depot als eine riesig große Schwarmintelligenz vor, die in alle Richtungen wahnsinnig nervös und gleichzeitig neugierig ist und immer schon alles sonntiert.

00:12:12: Und deshalb sind Risiken wie zum Beispiel das.

00:12:14: Ich mache jetzt mal ein Beispiel, dass Trump die Zölle nochmal erhöhen könnte, gibt für einen großen Teil der Wirtschaft, das ist mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit schon eingepreist.

00:12:23: Natürlich gibt es da immer Überraschungseffekte, wie man in der ersten Hälfte von zwanzig, fünfundzwanzig ja auch sehen konnte.

00:12:29: Das hatte keiner wirklich damit gerechnet mit dem Liberation Day und die Ankündigung dieser Zölle.

00:12:34: Aber, das muss man auch sagen, diese Gefahr ist jetzt, zumindest Anfang zwanzig, sechsundzwanzig, wo wir diese Folge drehen, weitestgehend wieder überwohnen.

00:12:42: Was für uns aber auch generell wichtig ist, was du einfach im Hinterkopf behalten kannst.

00:12:47: Wir begleiten dich natürlich auf deinem Weg als Investorin, als Investor beim Aufbau und deinen Altersvorsorge in diesem Podcast und noch auf allen anderen Kanälen von Finanztipp, weil wir dich einfach ehrlich und unabhängig informieren.

00:13:00: Wir werden dir Bescheid geben, auch in unserem Newsletter in diesem Podcast, wenn irgendwas Wichtiges passiert.

00:13:07: Ich würde gerne auch noch mal auf dein Argument eingehen, dass die Dinge unvorhersehbar sind.

00:13:12: Und zwar vielleicht mit so einem positiven Gedanken, den man manchmal auch sehen sollte.

00:13:17: Das war mir auch wichtig, das haben wir ja auch noch zu unserem Zuschauer am Ende gesagt bei unserer Tour.

00:13:24: Viele Dinge im Leben, also manche Krisen kommen, werden schlimmer, als man denkt.

00:13:29: Und manche Krisen werden weniger schlimmer, als man denkt.

00:13:30: Das kann man nicht vorhersehen.

00:13:33: viele positive Entwicklungen, die wir heute als historisch gegeben ansehen, waren nicht absehbar.

00:13:39: Also niemand hätte vermutlich, neunzehnhundertneunundseipzig, gedacht, dass in zehn Jahren der Mauerfall und dann das Ende der Sowjetunion bevorstehen.

00:13:49: Ich würde behaupten, das hat auch neunzehnhundertvierundachtzig noch niemand vorher gesehen.

00:13:54: Also wir sind da wirklich in einem Zeitraum, da hat sich in fünf bis zehn Jahren die Welt radikal verändert.

00:14:01: Also, wir waren in den Jungen in den Jungen in den Jungen in den Jungen in den Jungen in den Jungen in den Jungen

00:14:15: in den Jungen in den Jungen in den Ein weltweiter Atomkrieg, ja.

00:14:20: Wieder so wahrscheinlich war, oder auch kurz, da gab es ja diverse Vorfälle sozusagen, wo beinahe sozusagen ein Raketenstart in der Sowjetunion aus Fehlhaften, also aus einem Fehler heraus entstanden wäre, so nah wie der da war, wie seit der Kuba-Krise, nicht mehr.

00:14:37: Und das sind alles so Szenarien, das vergisst man heute irgendwie, das hat sich ja sozusagen dann, neun, achtzig, neun, neunzig und so weiter irgendwie, als aus der Nachschau, wie du es richtig sagst, in Wohlgefallen aufgelöst.

00:14:47: Und das... Dann eben das Ende der Sowjetunion so rapide gekommen ist und damit eben vor allem das Ende des Kalten Krieges war ja eine relativ schlechte... eigentlich nicht erwartende politische Entwicklung.

00:15:00: Und für das weltweite Klima und auch für die Chancen auf ein weltweit friedlicheres Klima war das natürlich einfach ein absolut positiver Faktor.

00:15:09: Und deswegen immer auch daran denken, ich will jetzt hier gar nicht so ein optimistisches, wir halten uns alle an den Händen und alle sind glücklich, Bild für die Zukunft zeichnen.

00:15:19: Aber positive Entwicklungen sind oft einfach auch so, dass man sie nicht kommen sieht.

00:15:25: Und mir geht es einfach nur darum, auch manchmal ein bisschen selbst gemachten Pessimismus zu zerstreuen, den man oft ausgesetzt ist, weil du zum Beispiel in sozialen Medien einfach auch dadurch, wie Algorithmen funktionieren, wenn dich sowas interessiert, wirst du halt immer nur noch mehr damit bombardiert.

00:15:43: Und es liegt auch ein Stück weit in unserer menschlichen Natur.

00:15:48: Denn sozusagen ein Krisengerede, ein schwarzer Horizont, Sorgen sozusagen zu machen, das verkauft sich einfach besser.

00:15:56: Da sind die Algorithmen auf Social Media nur letztendlich ein Abbild unserer menschlichen Natur.

00:16:00: Dagegen das, was die E-Mail jetzt gerade erzählt, das Ende des Ostblocks und der Sowjetunion sozusagen, das nehmen wir so ein bisschen als gegeben hin.

00:16:08: und wenn man ähnlich ist sozusagen jetzt, so wie ich vorher mit meiner Zukunftsversion, dass die EI eigentlich Wahnsinnig super ist für deinen Aktien-ETF.

00:16:16: Das nimmt man gerne mal.

00:16:17: Und das ist, glaube ich, in Deutschland auch sehr anfällig.

00:16:19: Dafür als Zweckoptimismus, als Naivität vor allen Dingen auch war.

00:16:24: Und man muss natürlich auch einfach immer, das hilft mir oft beim einen Ordnen auch von solchen Nachrichten und auch dem Nachrichten geschehen.

00:16:31: Man muss einfach auch dran denken, wenn du an deinen evolutionären Urvorfahren denkst.

00:16:37: Also an den höhlen Menschen, von denen wir quasi kommen.

00:16:40: Für den ist natürlich viel wichtiger zu wissen, dass er zum Beispiel nur halb so viel Beute machen wird.

00:16:47: Wie erwartet, ist für diesen Uhrzeitjäger oder diese Uhrzeitjägerin viel, viel wichtiger als zu wissen, dass du doppelt so viel Beute machen wirst.

00:16:54: Weil doppelt so viel Beute ist zwar nett, aber wichtig ist, dass du die nötige Beute machst und ausreichst.

00:17:00: Die Mindestkalorien, sozusagen, erliegst.

00:17:02: Und das Negative ist quasi das viel entscheidendere Risiko für so einen Steinzeitmenschen.

00:17:09: Und dadurch ist das negative in uns auch mit so einer großen Wichtigkeit ausgestattet.

00:17:13: Und das ist natürlich jetzt bei den Zusammenhängen, über die wir hier reden, natürlich ganz genauso.

00:17:17: Denn ganz klar, wir reden hier in Meistenfeld über deine Altersvorsorge, ja, über das, was wir was und später mal ja vielleicht nicht jetzt grundsätzlich ernähren sollen.

00:17:24: Es wussten niemand in Deutschland aus meiner Sicht unbedingt.

00:17:27: Hungern bzw.

00:17:27: so schlecht fällt die bei den allermeisten Leuten, fällt die gesetzliche Rente nun jetzt auch nicht aus.

00:17:31: Aber natürlich, wo haben wir uns dann über Jahrzehnte einen gewissen Lebensstandard gewöhnt und den zu verteidigen ist sozusagen vergleichbar jetzt in unserer Zivilisation.

00:17:38: vergleichen wir mit dem überleben das das höhlen menschen und deswegen haben wir natürlich schon dieses diese verlust angst ja die sehr viel stärker in uns ist und das ist wirklich eine menschlich konstante dass die verlust angst immer tendenziell genau also sehr viel stärker ist als das glucks gefühl über über gewinner.

00:17:54: ja das haben kann man und versky zwei Nobelpreisträger in den siebziger jahren gezeigt und deswegen ist es natürlich total normal sich über solche phänomene oder entwicklungen wie darin haben natürlich sehr viel mehr sorgen zu machen als sozusagen zu sehen, dass das Glas auch weiterhin halbvoll ist.

00:18:10: Und einen Punkt will ich noch bringen, auch wenn es jetzt, und damit rechne ich schon, es wird aus meiner Sicht.

00:18:16: die Wahrscheinlichkeit, dass wir irgendwann mal größere Marktkorrekturen, so will ich es jetzt mal nennen, kriegen, ist schon relativ gut.

00:18:22: Ich weiß nicht, wann die kommen und weiß auch natürlich nicht, wie stark die ausfallen.

00:18:25: Wir müssen uns immer vor Augen führen, immer dann, wenn es zu solchen großen Crashes oder Korrekturen gekommen ist, hat sich schon was sehr, wie du auch sagst, was sehr grundlegendes geändert.

00:18:34: Ob das jetzt ist das?

00:18:36: Wir anfangen nach zweitausender Jahre eine totale Übertreibung bei der Hoffnung aufs Internet hatten.

00:18:40: Ob es da, dann liegt es, dass in dem Jahr zwei tausend sieben, zwei tausend acht das weltweite Finanzsystem in seinen Grundfesten erschüttert worden ist oder zwei tausend zwanzig, dass uns alle nicht vorstellen konnten, auf einmal zu Hause zu sitzen in einem Lockdown wegen irgendeinem komischen Virus.

00:18:54: Aber immer wieder zu sehen, diverse Verkürzation, ein bereitgestreuter ETF in deinem Depot, das ist letztendlich die beste Überlebenschancen für deinen Investment, die du haben kannst, weil da gerade auch von solchen grundsätzlichen Erschütterungen, hat sich halt die Wirtschaft, die ja doch immer sehr gut sich adaptieren kann, sich anpassen kann, immer wieder erholt.

00:19:15: Deswegen ist, glaube ich, auch so ein bisschen unser persönlicher Tipp im Umgang mit Donald Trump und allen anderen politischen Unruheherden, die so in dein ETF-Dippo reinschwappen.

00:19:27: Versuch, so weiterzumachen wie bisher.

00:19:30: Versuch, weiter beim passiven Investieren dran zu bleiben.

00:19:32: Und wenn du das Gefühl hast, eine Entscheidung treffen zu müssen, dann trifft eine Entscheidung, aber dann lebt auch damit.

00:19:38: Also trifft die Vereinigung wirklich bewusst auch mit den Konsequenzen, die sich wahrscheinlich in ihr verbergen.

00:19:44: Dann kommen wir zu den Fragen unserer Nutzerinnen und Nutzer am Ende dieser politischen Folge.

00:19:53: Und es wird auch mal wieder was Ungewöhnliches passieren.

00:19:55: Das gibt nämlich eine Frage, die ich euch beantworten werde.

00:19:58: Aber wir fangen gleich mal an mit einer Frage an Saidi und die kommt von CLR-Ainz.

00:20:02: Neunneunneun.

00:20:03: Hey Saidi, ist es mit knapp einund dreißig zu spät zu investieren?

00:20:07: Wenn nein, wohnt wie am besten.

00:20:08: Nein,

00:20:09: mit einem Dreißig ist es natürlich überhaupt nicht zu spät.

00:20:12: Im Gegenteil, du bist im besten Alter dafür.

00:20:14: Also, es ist auch nicht super früh, aber es ist alles gut.

00:20:17: Wer sozusagen Anfang Dreißig diese Sache für sich erkennt, er kann das gut machen mit einem weltweiten Aktien ETF.

00:20:24: Es braucht auch gar nichts wahnsinnig Fancy sein.

00:20:26: Was ich so ein bisschen aus der Frage raushöre, dass du dich vielleicht wirklich gut informieren willst.

00:20:30: Was ist jetzt der richtige ETF?

00:20:31: Das kannst du natürlich auf Finanztap mit unserem ETF-Finder machen.

00:20:35: Aber das wichtige Message ist, halt dich damit bitte vor allen Dingen nicht zu lang.

00:20:38: auf.

00:20:39: Es gibt wahnsinnig viele gute Standard ETFs auf den MSCR World oder auch einen anderen Weltindex.

00:20:47: Die meisten, die kosten unterschiedlich sind alle Regeln nicht groß.

00:20:49: Nimm schlichtweg erst mal von einem und fangen mit dem Sparplan an so.

00:20:54: wie du es dir eben vorstellen kannst, was du für deine Altersvorsorge zurücklegen kannst.

00:20:57: Aber da du Anfang dreißig bist und wenn dich davon ausgeht, dass du angestellt bist, dann wären fünfzehn Prozent von deinem Netto-Einkommen die bestimmte, berühmte fünfzehn Prozent Daumen-Rickel schon ein guter Maßstab, wenn das denn machbar ist für dich.

00:21:09: Also ganz einfach die PoE öffnen, in unseren ETF-Finder gehen da eingeben, welches die PoE du hast.

00:21:15: Also kannst du in unseren Depot vergleichen, Depot eröffnen, in den ETF-Finder, da eigentlich mich das Depot du hast und dann einfach einen, der von uns empfohlen in ETFs nehmen, Sparplan machen, erledigt.

00:21:25: Ein Grunde genommen, eine Sache von, naja, bisschen Bauch bei wahrscheinlich am Anfang, aber mehr als eine Stunde solltest du nicht drauf.

00:21:31: Die zweite Frage, die ich euch beantworten werde.

00:21:34: Antrags, woraus wollte wissen, in welchen Ländern gibt es eurer Meinung nach die beste Finanzbildung für Kinder?

00:21:39: Und ich habe danach gefragt bei unserer Kollegin Sarah von der Gemeinnützigen Finanztipp-Stiftung, die sich nämlich um Finanztipp-Schule kümmert.

00:21:48: Das ist eine Initiative bei der Lehrkräfte.

00:21:50: Falls du Lehrerinnen und Lehrer kennst, selber Lehrerinnen oder Lehrer bist oder ja unzufrieden bist mit der Gestaltung der Unterrichtsstunden an der Schule deiner Kinder.

00:21:59: Finanztipp-Schule stellt komplett geplante Unterrichtsstunden und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, damit Lehrerinnen und Lehrer zum Beispiel Freistunden für Finanzbildung nutzen können oder auch Finanzbildung in bestehende Lehrpläne integrieren können.

00:22:13: Das kann man sich da einfach kostenlos runterladen.

00:22:15: Das können die Lehrerinnen und Lehrer nutzen.

00:22:17: Wir freuen uns, wenn du das machst.

00:22:18: und um die Frage zu beantworten.

00:22:20: Ich bin

00:22:20: gespannt.

00:22:21: Wo gibt es die beste Finanzbildung für Kinder?

00:22:23: Ich bin mir sehr sicher, Deutschland ist es leider nicht.

00:22:26: Es ist leider nicht Deutschland.

00:22:27: Wir arbeiten daran, aber Schweden hat eine sehr, sehr gute Finanzbildung und zwar aus dem einfachen Grund, dass sie sehr früh anfangen und die Finanzbildung auch in verschiedene Fächer gut integriert ist.

00:22:38: Und es gibt aber auch eine überraschend gute Entwicklung im Bereich der Finanzbildung, weil ich habe unsere Kollegin gefragt, was ist so die Top-Adresse und wer ist vielleicht überraschend gut.

00:22:48: Und eine überraschend gute Entwicklung haben die USA genommen.

00:22:50: Tatsächlich.

00:22:51: Nämlich da in mehreren Bundesstaaten das Fach Economics und Personal Finance als Pflichtfach beim Heißgulabschluss festgelegt wurde.

00:22:59: Eigentlich, also auf der einen Seite erstaulich, weil man immer so erwartet, dass sozusagen das amerikanische Bildungssystem gilt ja eben nicht, also je nachdem ist es natürlich sehr unschuldig.

00:23:09: sehr ungleiches System.

00:23:10: Ja, bei einer Masse vielleicht jetzt nicht.

00:23:11: Das Beste.

00:23:12: andererseits ist es natürlich nicht verwunderlich, wenn ich mir das jetzt vorstelle, dass sowas eingeführt hat, dass das auch bei Jugendlichen auf sehr fruchtbaren Boden fällt.

00:23:22: Weil natürlich grundsätzlich, ich würde sagen, so eine Idee von Unternehmertum und damit auch eine Idee von Investieren, glaube ich, irgendwie in amerikanischen Kultur schon stärker angelegt ist als bei uns, zum Beispiel.

00:23:34: Und genau deswegen, also die Die beste Finanzbildung für Kinder hat wahrscheinlich Schweden, damit wäre das beantwortet.

00:23:40: Und die letzte Frage kommt von Echo Staffel.

00:23:42: HazerID.

00:23:44: Für Menschen mit Bürojob eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung statt einer BU.

00:23:49: Oh, eine sehr interessante Frage.

00:23:51: Dazu muss man wahrscheinlich jetzt, ja, da muss ich ein bisschen was erklären.

00:23:53: Zunächst mal, worüber reden wir, eine Berufsunfähigkeitsversicherung werden wahrscheinlich viele kennen.

00:23:57: Und die zahlt letztendlich, wenn du für einen längeren Zeitraum meistens sechs Monate deinen Job, deinen zuletzt ausgeübten Job.

00:24:04: nicht mehr ausüben kannst.

00:24:05: Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist so ähnlich wie die sogenannte Erwerbsminderungsrente vom Staat, die beurteilt, ob du insgesamt noch erwerbsfähig bist, also auch vereinfacht gesagt, ob du noch überhaupt arbeiten kannst.

00:24:17: Und der Hintergrund der Frage ist jetzt bestimmt folgendes, dass wenn ich meinen Bürojob nicht mehr machen kann, dass ich dann wahrscheinlich auch nicht mehr so viel anderes machen kann.

00:24:26: Und jetzt muss man noch die Folgen wissen, so eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist etwas günstiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

00:24:33: So, um die Frage zu beantworten, das ist eine sehr persönliche Risiko-Einschätzung.

00:24:37: Grundsätzlich halt es jetzt nicht für eine Katastrophe.

00:24:39: alle, also es ist jetzt nicht so, dass ich die Hände über den Kopf zuschlag, wie kannst du nur eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, wenn du einen Bürojob hast, machen bald, es stimmt schon, was sind die größten Risiken?

00:24:48: Die größten Risiken sind psychische Risiken, sind Skeletterkrankungen, Herzkreislauf, vielleicht viele Krebs, viele Erkrankungen, bei denen ich wahrscheinlich sehr viele Jobs nicht mehr machen kann.

00:25:01: Aber... Das deckt halt auch nicht alles ab.

00:25:03: Also ich habe dann ein gewisses Restrisiko, dass ich halt eine bestimmte Erkrankung habe, die es mir nicht ermöglicht, zum Beispiel lange am Bildschirm zu setzen, mache ich jetzt mal ein Beispiel.

00:25:12: Und dann könnte natürlich so eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung schnell argumentieren zu sagen, ja, aber es gibt ja folgende Job, zum Beispiel körperliche Natur oder eben wenig Bildschirmzeit, mach jetzt mal ein einfaches Beispiel und dann nicht zahlen.

00:25:24: Das ist einfach ein Risiko, das ich eingeben würde.

00:25:26: Und dann kommt noch ein Argument dazu, ja, ich zahle so eine Versicherung über den Rest des Erwerbslebens wahrscheinlich vielleicht sogar vierzig Jahre lagen.

00:25:36: Insofern macht sich jeder Beitragsunterschied natürlich schon bemerkbar.

00:25:39: Andererseits für die Sicherheit, die mir da geboten wird und ich sicher mein Einkommen ab, ist jetzt meiner Kenntnis und meiner Erfahrung der Beitragsunterschied jetzt auch nicht so riesig zwischen der Berufsunfähigkeitsunterwerbsunfähigkeitsversicherung.

00:25:52: Und dann würde ich da an der Stelle, glaube ich, eher nicht knausern, außer ich sage, ich möchte eben Ich gehe nach dem Motto und das kann ich schon verstehen.

00:25:59: Ich möchte wirklich nur die absolute Grundabsicherung überhaupt in meinem Leben haben.

00:26:03: Und dann sage ich, ich will das einfach nicht zu viel Geld ausgeben.

00:26:06: Ich bin auch bereit, vielleicht meinen Job zu wechseln, schlichtweg, wenn es mir gesundheitlich nicht so gut geht.

00:26:10: Dann kann man das mit einer Werbs- und Fähigkeitsversicherung schon machen und die eben als so absolute Basisabsicherung sehen, dass wenn halt gar nichts mehr geht, wenn ich wirklich extremes Gefahr, extrem Gefahr von einem Einkommensausfall habe, na ja, Werbs- und Fähigkeitsversicherung.

00:26:24: Abschließend.

00:26:25: Damit sind wir schon am Ende unserer... Folge angekommen.

00:26:28: Vielen Dank, liebe Nutzerinnen, liebe Nutzer fürs Zuhören oder zu schauen.

00:26:30: Wir freuen uns natürlich, wenn dir die Folge gefallen hat, wenn du uns eine gute Bewertung da lässt oder unseren Podcast sogar weiter empfiehlt.

00:26:36: Ganz egal, wo du den anhörst oder anschaust.

00:26:39: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

00:26:41: Ciao.

00:26:41: Vielen Dank, dass du diesen Podcast weiter empfiehlt.

00:26:43: Bis zum nächsten Mal.

00:26:44: Tschüss.

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