Hat diese Geld-Regel Fehler? (#281)
Shownotes
Die 50-30-20-Regel soll Deine Finanzen einfach machen. 50 Prozent Deines Nettoeinkommens für Lebenshaltungskosten, z. B. Miete, Lebensmittel, wichtige Versicherungen. 30 Prozent für Freizeit und Spaß, z. B. den Urlaub. Und 20 Prozent für Sparen. Aber: Hat diese Regel zwei Fehler? Darüber diskutieren Saidi und Emil von Finanztip in dieser Folge Geld Ganz Einfach.
Das Wichtigste im Überblick
Du möchtest Finanztip Unterstützer werden und z. B. zu unseren regelmäßigen Expertengesprächen eingeladen werden und dort Fragen stellen können? Alle Infos findest Du hier.
- Du willst Deine Ausgaben genauer tracken? Dann führe für drei Monate ein Haushaltsbuch. Dabei hilft Dir unsere Finanztip-Vorlage, mit der Du Dein Haushaltsbuch als Excel-Tabelle führen kannst.
- In unserem Finanztip-Ratgeber findest Du eine Auflistung guter Tagesgeldkonten.
- Mit der App und dem Newsletter von Finanztip bist Du rund um Deine Finanzen immer auf dem neuesten Stand.
Transkript anzeigen
00:00:00: Mit der Fünfzig, dreißig, zwanzig Regel kannst du ja relativ einfach dein Geld organisieren.
00:00:05: So ist es gedacht.
00:00:06: Aber hat diese Regel zwei schwere Fehler?
00:00:10: Oh, da bin ich gespannt.
00:00:12: Einer von diesen Fehlern ist relativ offensichtlich und der andere ist ein deutsches Problem, würde ich sagen.
00:00:20: Und wir reden gerne über deutsche Probleme.
00:00:21: Beide Fehler diskutieren wir in dieser Folge.
00:00:24: Geld ganz einfach mit so Idiot und Emil von Finanztipp.
00:00:27: Bei Finanztipp sind wir der Meinung, Finanzen kannst du selbst.
00:00:29: Und wir zeigen dir, wie.
00:00:33: Also worum geht's?
00:00:34: Die Fünfzig, dreißig, zwanzig Regel empfehlen wir ja bei Finanztipp, um dein Geld einzuteilen.
00:00:39: Also wir haben die nicht erfunden oder sowas.
00:00:40: Das ist eine, ja, in der Finanzwelt
00:00:43: relativ gängig.
00:00:44: Relativ gängig.
00:00:45: Regel die Leute aufgestellt haben, wer auch immer.
00:00:49: Und die hilft deine... Ausgaben und dein Einkommen sinnvoll einzuteilen.
00:00:54: Genau, so deine Geldflüsse im Monat, da geht es jetzt nicht um deinen Vermögen, das ist wieder eine andere Geschichte, sondern wie halt du dein Budget jeden Monat so menschen sollst.
00:01:01: Und wir stellen uns das jetzt einfach mal vor, jetzt sagen wir, du verdienst zweitausend Euro netto, dann kommen jetzt diese zweitausend Euro rein, dann sind fünfzig Prozent davon vorgesehen für Fixkost oder ja, Fixkost für Lebenshaltungskosten.
00:01:14: Genau.
00:01:15: Also deine Miete, deine Haftpflichtversicherung.
00:01:21: Die Lebensmittel, die du im Supermarkt einkaufst, weil du musst ja essen, um zu überleben.
00:01:26: Und auch so ein Teil von deinem Kleidungsbudget, weil du musst ja begleitet das Haus verlassen.
00:01:31: Genau.
00:01:32: Aber natürlich auch dein Strom, was du bezahlen müssen.
00:01:35: Ein Handy.
00:01:36: Ein Handyvertrag.
00:01:37: Also Internet, das sind alles lebensnodigende Sachen, außer auf die kann man sinnvollerweise nicht verzichten.
00:01:42: Auch
00:01:42: den Rundfunkbeitrag zum Beispiel.
00:01:44: Wie liebt ihr allseits mit dem Rundfunkbeitrag?
00:01:47: Lebenshaltungskosten, alles das, was man zu einem vernünftigen, modernen Leben braucht, worauf du einfach nicht so ohne Weiteres verzichten
00:01:53: kannst.
00:01:54: Dann, dreißig Prozent sind das Freizeitbudget.
00:01:57: Also, da fällt zum Beispiel alles an Lebensmittel und Klamotten-Einkäufen rein, dass du die kaufst, weil du das haben möchtest.
00:02:05: Ja, haben möchtest im Sinne von das leistest du dir.
00:02:07: Also, irgendwie das X-T-T-Shirt und die sowieso fancy Schuhe, die du meinst, die brauchst, die du aber nicht wirklich brauchst.
00:02:14: Einfach keine Sachen, die du... brauchst du.
00:02:17: und alles gesagt, Sachen, auf die du eigentlich, wenn du dich im Spiegel anschaust, eigentlich verzichten könntest.
00:02:22: Da haben wir zum Beispiel schon den ersten interessanten Fall, wenn ich jetzt zum Beispiel einen Beruf habe, bei dem ich Krawatten tragen muss.
00:02:30: Und ich mir bestimmt, jetzt zeigen wir so eine Grundausstattung an Krawattenbesitz, sagen wir, neun Stück.
00:02:38: Dann ist das Teil meiner Lebenshaltungskosten.
00:02:41: Ich weiß jetzt nicht, ob ich neun Stück als Krawaten... Ja, aber vielleicht erst?
00:02:45: Wenn
00:02:45: du dir dann immer mal so eine neue kaufst, dann du eine alte ausstattest.
00:02:48: Jetzt muss ich mal wirklich viele Jahre zurückdenken.
00:02:50: Ich hab ja mal so einen Job gearbeitet, würde ich sagen da einen neuen Krawatengrund erstattet.
00:02:54: Doch, ich glaube, das kommt ganz gut hin.
00:02:55: Kein schlechtes Beispiel mit
00:02:57: mir.
00:02:59: Und wenn du jetzt aber natürlich einfach Krawatten toll findest und die gerne trägst, obwohl es in deinem Beruf nicht unbedingt nur nötig oder vorgeschrieben ist, dann gehören diese Krawatten natürlich in die dreißig Prozent, weil es ist etwas, das du haben möchtest.
00:03:14: Und selbst wenn das in deinem Beruf nötig ist, das kann ich mich schon erinnern, du entwickelst dann natürlich ein bisschen Vorlieben und ich hatte damals deutlich... deutlich mehr als neuen Krawatten.
00:03:22: Und die wäre natürlich nicht unbedingt nötig
00:03:24: gewesen.
00:03:24: Genau, dann muss quasi jede Krawatte, die über diese Grundausstattung hinausgeht, ist auch Teil der Dreißigprozent.
00:03:29: Aber in die Dreißigprozent gehört natürlich auch dein Fitnessstudio, dein Streaming-Abo.
00:03:36: Ja, was man eben, was man so macht an Ausflügen, Urlaub, solche Dinge, Restaurantbesuche.
00:03:43: Immer wenn wir zu den Dreißigprozenten kommen, sage ich, glaube ich, ist immer den gleichen Satz.
00:03:46: Ich glaube, es gibt doch einige Leute, die können sich ein Leben ohne Netflix nicht vorstellen, aber ja.
00:03:50: Am Ende ist es halt doch verzichtbar, solange wir keine Pandemie haben.
00:03:54: Dass das war, solange du das Haus verlassen kannst, ist es wahrscheinlich verzichtbar.
00:04:00: Und die letzten, die zwanzig Prozent, sind dann deine Sparrate.
00:04:04: Das ist eben das, was zuerst in deinen Notgroschen fließt.
00:04:07: Also sagen wir, du kriegst zweitausend Euro netto und hast gerade erst angefangen zu arbeiten.
00:04:12: Du hast noch keinen Notgroschen, dann steckst du natürlich das erst mal immer alles, diese zwanzig Prozent, also in dem Fall vierhundert Euro.
00:04:18: jeden Monat auf ein Tagesgeldkonto, bis der Notgroschen gefüllt ist, so diese drei bis sechs Monatsgehälter und später teilst du das dann auf zwischen Aktien, ETF und ja, Tagesgeld oder auch Geldmarkt, ETF-Sparrate.
00:04:29: Und ich glaube an deinem Beispiel kann man schon sehr gut sehen, dass diese Fünfzig, Dreißig, Zwanzig ja eine Faustregel ist und auch eine gewisse Zielvorstellung, oder?
00:04:35: Also es mag ja auch Leute geben, die sind, habe ich jetzt mal das ganz krasse Beispiel, ja, die sind sehr sparsam, den muss man dann sagen, hey, in den meisten Fällen kommt ich immer so ein bisschen drauf an, aber meistens ... Wenn man sagt, wenn man sagt, wenn man sagt, wenn man sagt, wenn man sagt, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, wenn man sagen, Das ist halt schon mal super schwierig.
00:05:17: Bei entsprechenden Mieten wird vielleicht in vielen Fällen nur gehen, wenn du noch zu Hause wohnst oder sonst wie sehr, sehr wenig Miete zahlst.
00:05:27: Da merkt man natürlich, wie diese Regeln halt eher eine Zielvorstellung ist, also das ist mir völlig bewusst, als der Realität entspricht.
00:05:33: Aber ja, es ist halt auch bei den zwanzig Prozent, da ist ja auch dann eine Altersvorsorge mit drin.
00:05:40: Weil wir da halt auch ganz klar sagen, ja, fünfzehn Prozent für viele Leute, so um die dreißig angestellt, sind halt schon angesagt für die Altersvorsorge.
00:05:48: Und das, worauf wir jetzt heute schauen wollen, ist auch gar nicht so sehr diese Aufteilung.
00:05:52: Was gehört jetzt wo rein?
00:05:53: Man kann da vom hundertsten ins tausendste kommen, du kannst ja theoretisch auch einen Restaurant besucht, dann abstückeln.
00:05:59: In was ist davon jetzt Nahrungsaufnahme?
00:06:02: Das ist so buchhalterisch, wie ich mein Auto und den Restaurant besuchen, was man sich sonst noch alles vorstellen kann, was so halbnotwendig ist und halb Luxus, wie man das dann aufteilt.
00:06:11: Da würde ich sehr pragmatisch vorgehen.
00:06:12: Aber du hast es schon angesprochen.
00:06:13: Das Nummer eins, der Nummer eins Kritikpunkt oder Fehler der Fünfzig, Dreißig, Zwanzigregel.
00:06:18: Und das ist schon ein deutsches Problem, aber ich bin mir sicher, dass dieses Problem in der Schweiz und in Teilen Österreichs auch genauso existent ist, ist das Lebenshaltungskostenproblem.
00:06:29: Also die fünfzig Prozent reichen oft nicht.
00:06:33: Da treten ja auch immer wieder Nutzerinnen und Nutzer, treten ihr an uns heran und sagt, das ist in der Gegend, in der ich lebe, utopisch, weil die Mieten so hoch
00:06:42: sind.
00:06:42: Ja.
00:06:44: Das ist ein gängiges Problem, das man einfach anerkennen muss.
00:06:47: Es spielt halt, da deckt sich halt die fünfzig, dreißig, zwanzig Regeln mit einer anderen.
00:06:52: auch total eingegenen Regel, dass man nicht mehr als ein Drittel seines Einkommens für Miete ausgeben.
00:06:58: Genau, du hast ja dann quasi noch siebzehn Prozent, also jetzt sagen wir fünfzig Prozent Lebenshaltungskosten, wenn wir jetzt sagen ein Drittel seines Einkommens für Miete, dann wären quasi von diesen fünfzig Prozent, sind dreiunddreißig Prozent für Miete, also dreiunddreißig Prozent Punkte, sind für Miete und dann die restlichen siebzehn Prozent Punkte sind quasi der ganze Rest.
00:07:19: Genau, Essen, Kleidung, Strom.
00:07:22: Was
00:07:23: so kommt.
00:07:24: Und jetzt ist mir das völlig bewusst.
00:07:27: Du hast es schon angesprochen, gerade im Umfeld der Großstädte, so kann man es ja mal wesentlichen sagen, sind halt in vielen Fällen die Mieten so hoch und gerade neu.
00:07:34: Also neue Vermietungen, wenn du jetzt kürzlich umgezogen bist.
00:07:38: Und an erstaunlicher Weise habe ich letztens auch gelernt, in vielen beliebten Urlaubsregionen Deutschlands ist das anscheinend auch ein Problem.
00:07:44: Auch nicht weiter.
00:07:45: Obwohl
00:07:45: du dann quasi in einem sehr ländlich geprägten
00:07:48: Umfeld
00:07:48: bist.
00:07:48: Aber ja,
00:07:49: total vernünftig.
00:07:51: So, jetzt ist mir völlig klar, dass das ein Problem ist.
00:07:53: Aber wohl die Fünfzig, Dreißig, Zwarzig Regeln, als auch diese Regeln gibt nicht mehr als drei Drittel deines Einkommensvermieter aus, ist halt schon auch ein Hinweis darauf, dass wenn man jetzt manchmal schon auch ein gängiges, aber Pauschales Beispiel.
00:08:05: Wenn du fünfzig Prozent von deinem Einkommen für Miete ausgibst, ist es halt leider langfristig ein Problem, weil du wirst aller Voraussicht nach sicherlich nicht zum Beispiel nicht genug Altersvorsorge machen können.
00:08:17: Also praktisch schwer bis unmöglich möglich.
00:08:20: Abgesehen davon, dass dann natürlich alles zum Leben ziemlich eng ist.
00:08:24: Und jetzt wirst du vielleicht sagen, wenn du in der Situation bist, ja, was soll ich denn machen?
00:08:27: Ich lebe halt nur mal in der Gegend und ob ich jetzt da umziehe, macht keinen großen Unterschied, weil die Mieten sind halt hier so auch und mein Job ist hier.
00:08:33: Und meine Familie ist hier und so weiter.
00:08:35: Das verstehe ich alles.
00:08:36: Das ist auch völlig verständlich und ich sage nicht, dass es sehr irgendwie um utopische Sachen geht.
00:08:42: Es ist einfach nur ein Hinweis darauf, wenn du die Hälfte deines Einkommens für Miete ausgibst, wirst du finanziell wahrscheinlich auf keinen Grund zwei kommen.
00:08:51: Und anders gesagt, damit würde ich sagen, das sollte halt kein Dauerzustand sein.
00:08:55: Das ist eine harte Ansage.
00:08:56: Das ist mir völlig klar, weil da redet mir natürlich nicht nur immer einen kleinen Umzug, ein paar Straßen weiter oder so was in der Richtung, sondern wahrscheinlich über einen wirklichen Verlagerung deines Lebensmittelpunktes.
00:09:06: Okay, vielleicht kann es helfen, rauszuziehen, aber da muss man natürlich Pendelkosten auch dagegen rechnen und so weiter.
00:09:11: In vielen Fällen läuft es darauf raus, dass man wirklich sich verändern muss.
00:09:15: Das bedeutet wahrscheinlich in vielen Fällen auch... einen Job wechseln, eventuell wenn das in der Familie dran hängt, die Kinder aus der Schule reißen und all diese Dinge.
00:09:22: Aber der Appell ist halt sozusagen mit allem, was uns, das ist halt auch eine gesellschaftliche Erfolge, weil zum Beispiel das ganze Thema Altersvorsorge, das machen wir hier nicht aus Lust und Laune und sagen so, weil wir halt was auch was erzählen wollen, sondern weil es uns darum geht, dass du im Alter auch vernünftig anständig leben kannst.
00:09:39: und das wird halt nur mit der gesetzlichen Rente bekanntermaßen nicht der Fall sein.
00:09:44: Und dann ist halt der Schmerz sozusagen jetzt ... im Arbeitsleben ... ... zu versuchen ... ... A, zu verzichten, ... ... was zu verändern, ... ... zum Beispiel in dem Fall ... ... Wohnkosten zu senken, ... ... um dann halt ... ... wahrscheinlich deutlich mehr ... ... für die Altersvorsorge tun zu können.
00:09:58: Oder an anderer Stelle, ... ... nicht so krass knapsen müssen.
00:10:02: Man merkt natürlich, ... ... also gerade jetzt in unserem ... ... Umfeld auch hier im Raum München, ... ... merkt man ja auch, da ist ... ... schon auch das spürbare Problem, ... ... man muss relativ weit nach außen gehen, ... ... bis du einen spürbaren Effekt auf die Mieten hast ... ... und dann ist natürlich ... ... in ... Wenn du da quasi soweit gekommen bist, wird das Angebot kleiner wiederum.
00:10:21: Also du hast ein bisschen so ein doppeltes Problem, aber
00:10:24: du bezahlst natürlich die niedrigere Miete mit Lebenszeit, ist ganz klar, mit Pendelzeit.
00:10:29: Da kannst du nur sagen, ich hoffe, dass man irgendwie einen Job bekommen kann, indem du diese Pendelzeit halt auch irgendwie nutzen kannst.
00:10:35: Vielleicht spielt dein Chef oder deine Chefin da, damit ja, dass das nicht ganz so, ja.
00:10:40: dass halt das einfach nicht so extreme Pendelzeiten sind.
00:10:42: Das Hormovis spielt natürlich auch eine Rolle, wie viel Musik dann tatsächlich in die Stadt oder nicht.
00:10:47: Und so geht es natürlich auch vielen anderen Pendelern in anderen Ballungsregionen.
00:10:53: Ist so ein bisschen ein kleiner Nerd-Exkurs, finde ich manchmal so ein bisschen schade, dass in Deutschland, kennst du so ISO-Krone-Karten, die stellen quasi so ein farbliches Schema da.
00:11:04: Also du gibst zum Beispiel jetzt die Adresse von unserem Büro ein.
00:11:08: Und dann sagst du ihm, okay, Fahrzeit eine Stunde.
00:11:11: Und dann legt er quasi über so eine normale, ganz normale Karte, legt er dann so ein Farbmuster, was alles eine Stunde weg ist.
00:11:18: Und dann ist natürlich zum Beispiel von München aus in manche Richtungen.
00:11:23: Unser Büro ist hier sehr nah am Münchner Ostbahnhof, sind natürlich manche Sachen, die relativ weit im Osten von München liegen, sind ... noch erreichbar wären Sachen im Westen von München, kommst du gar nicht mehr so weit raus, weil ja, ist eben eine Stunde.
00:11:39: Es schade, dass das in Deutschland kein so Ding ist, weil sowas ist in so einem Fall natürlich praktisch, weil du kannst ja an manchen Orten, es gibt es in deiner Gegend bestimmt auch, es gibt so diese klassischen Pendlerorte, die liegen dann an einem bestimmten Bahnhof oder an einer bestimmten Autobahnauffahrt.
00:11:55: Die Schlafvorstätte.
00:11:56: Ja.
00:11:57: Und ... ist vielleicht jetzt nicht der absolute Place to be, den man sich vorgestellt hat.
00:12:04: Das stimmt natürlich, aber so was kann natürlich eine Lösung sein, um so einen Spagat hinzubekommen.
00:12:09: Klar ist natürlich auch, dass es nicht unendlich möglich
00:12:12: ist.
00:12:12: Klar und wie gesagt, man muss natürlich die Pendelkosten dann gegen die gesundene Miete rechnen.
00:12:17: Dazu
00:12:17: haben wir auch eine Folge übrigen.
00:12:19: Wir verlinken die mal in die Show notes.
00:12:20: Und wichtig ist auch, ich glaube das ist relativ bekannt, wenn du halt in einschlägigen Immobilienportale ... irgendwie ins Kraut und so weiter aufmacht.
00:12:28: Ich glaube die meisten Leute, also so ging es mir immer, als wenn die mir nicht umgezogen sind, die saßen ja quasi mit Google Maps parallel dazu und dann suchst du dir irgendwo was und da geht es ja auch wirklich auch um Kürze.
00:12:37: Also jetzt nicht nur ist jetzt beträgt jetzt die Arbeitsfahrzeit irgendwie eine halbe Stunde, dreifel Stunde, eine Stunde, sondern ich schaue mir natürlich dann auch an.
00:12:45: Ich weiß genau, ich muss da und da öfter mal eine Woche hin.
00:12:47: Bei mir wäre es der Sportplatz und da macht es auch einen Unterschied, ob das zehn Minuten weiter weg vom Sportplatz oder nicht, weil das wäre es da dann auch mal öfter in der Woche.
00:12:56: Was aber natürlich generell noch wichtig ist, wenn du jetzt sagst, bei mir ist es mit den fünfzig Prozent schwierig.
00:13:02: Diese Regel ist eine Zielvorgabe.
00:13:04: Das ist kein absolutes Gesetz.
00:13:05: Also das Ziel soll sein, dahin zu kommen.
00:13:07: Das ist also eher ein Prozess.
00:13:08: Und wir sind also wir sind jetzt hier nicht wie bei einer Promilgrenze beim Autofahren.
00:13:12: Die fünfzig Prozent ist jetzt keine harte Schranke.
00:13:14: Und darüber hinaus lebst du quasi im falschen.
00:13:17: Das ist auch gar nicht unsere Sichtweise bei Finanztippen.
00:13:20: Nein, wir wollen einfach da.
00:13:21: ein Problembewusstsein schaffen.
00:13:23: Also ich mir geht es schon darum, das Problembewusstsein zu schaffen.
00:13:25: Und ich habe da auch schon gerade hier in München mit dem einen oder der anderen auch diskutiert.
00:13:30: Ja, nochmal.
00:13:31: Manche Leute denken, ja, was soll ich denn machen?
00:13:33: Fünfzig Prozent Miete ist doch irgendwie normal und meine Freundinnen und Freundinnen zahlen das auch.
00:13:37: Aber nochmal, es ist finanziell einfach nicht Sound.
00:13:40: Ist nicht nachhaltig.
00:13:41: Ist
00:13:41: nicht nachhaltig.
00:13:42: Ganz genau.
00:13:43: Und natürlich unser Tipp, wenn du jetzt sagst, ich bin so ein bisschen drüber.
00:13:47: Das kann ja auch sein.
00:13:48: Dann wirklich hier auch nochmal.
00:13:51: Auch wenn man weit drüber ist.
00:13:52: Egal, aber trotzdem auch noch mal desoptimieren, was du zügig optimieren kannst.
00:13:56: Also Versicherungen wechseln, zum Beispiel eben die private Haftpflichtversicherung.
00:14:01: Bei der Autoverseicherung schauen.
00:14:03: Krankenkasse.
00:14:04: Krankenkasse hast du ein bisschen mehr Netto.
00:14:06: Andere gesetzliche Krankenversicherung, die Steuererklärung machen, hast du auch oft ein bisschen mehr Netto.
00:14:12: Stromtarif wechseln, Internet.
00:14:13: Das ist jetzt alles nicht viel, aber insgesamt lohnt sich es dann doch.
00:14:18: Und wenn das alles ausgeschöpft ist, Dann ist natürlich die Frage, bei der Umzug ist natürlich auch das größere Investment, das du gehen
00:14:25: musst.
00:14:25: Oder musst du natürlich auch sagen, das ist immer eine gratuelle Frage.
00:14:27: Wenn jetzt deine Miete, sagen wir mal, um den Umzug ist natürlich auch das größere Investment, das du gehen musst.
00:14:30: Oder musst du natürlich auch sagen, das ist immer eine gratuelle Frage.
00:14:32: Wenn jetzt deine Miete, sagen wir mal, um den Umzug ist natürlich auch das größere Investment, das du gehen musst.
00:14:35: Oder musst du natürlich auch sagen, das ist immer eine gratuelle Frage.
00:14:37: Wenn jetzt deine Miete, sagen wir mal, um den Umzug ist natürlich auch das größere Investment, das du gehen musst.
00:14:40: Oder musst du natürlich auch sagen, das ist immer eine gratuelle Frage.
00:14:42: Wenn jetzt deine Miete, sagen wir mal, um den Umzug ist natürlich auch das größere Investment, das du gehen musst.
00:14:46: Oder musst du natürlich auch sagen, das ist immer eine gratuelle Frage.
00:14:48: Wenn jetzt
00:14:48: deine Miete, sagen wir mal, um den Umzug ist natürlich auch das.
00:14:50: Dann kommen wir zum zweiten Fehler und das ist ganz interessant.
00:14:53: Auf den hat uns ein Besucher unserer Tour hingewiesen in unserer Umfrage mit Fragen und wir konnten die damals leider nicht diskutierend, aber wir wollten sie gerne im Podcast nochmal diskutieren, deshalb.
00:15:04: Und zwar ging es darum, die Frage war quasi, wenn man jetzt die fünfzig, dreißig, zwanzig Regeln durchzieht, dann hat man am Ende des Monats kein Geld mehr auf dem Konto.
00:15:14: Was ist eine unangenehme, krass stressige Situation?
00:15:18: Und er hat auch gesagt, dass werden viele Leute doch nicht machen.
00:15:21: Wie viel Puffer soll man jetzt auf dem Girokonto bereithalten?
00:15:25: Also ich glaube, da gibt es ganz unterschiedliche Umgehensweisen damit.
00:15:27: Ich sage es erst mal, wie ich es mache.
00:15:28: Ich mache meinen Girokonto auf null.
00:15:29: Tatsächlich.
00:15:29: Bis hart an den Dispo ran und wenn ich sozusagen mich fffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff.
00:15:42: Also um mich auch quasi selber zu bestrafen quasi, ja.
00:15:43: Ich komme nicht so gut wie nie mit dem Boot.
00:15:44: Es passiert wirklich, es passiert immer dann, wenn ich irgendwie eine größere Ausgabe vergessen habe.
00:15:49: Und dann dafür ist mein, rate mal, Nordkroschen da.
00:15:53: Weil also, wofür liegt denn dieses, die paar tausend Euro da die ganze Zeit auf dem Tagesgeldkonto?
00:15:57: Dann, wenn ich sozusagen eine unvorhergesehene Ausgabe habe.
00:16:00: Ja, in den meisten Fällen war das meine Blödheit, weil ich nachher nicht dran gedacht habe, dass wir mal wieder eine große Ausgabe wegen meinen Kindern beim Sport haben.
00:16:08: Das geht dann bei so einer Auslandsvater irgendwie mal schnell in die Hunderte.
00:16:12: Und das heißt es dann aber auch, dass du im nächsten Monat du machst das, das den Notkroschen wieder voll und gibst dann zum Beispiel und hast dann weniger Freizeitbudget.
00:16:20: Genau,
00:16:21: letztendlich habe ich, so ist es letztendlich, ja, das Buch halte ich jetzt nicht, du machst es so
00:16:27: super, genau.
00:16:27: Aber tatsächlich
00:16:28: mit dem nächsten Gehalt fülle ich meinen Notkroschen wieder auf.
00:16:31: und ja, dann ist natürlich am Ende vom Monat ... Schneller Ende beim Geld.
00:16:34: Gibt's halt Margarita statt Salami quasi.
00:16:36: Ja, so krass ist es bei uns, ist es bei uns auch nicht und ich fahre an aller Regel.
00:16:41: Mein Giro konnte auch nicht wirklich auf null, aber schon relativ hart dran.
00:16:45: Jetzt kann man das auch anders machen als ich.
00:16:46: Ich mach das sozusagen, um es konsequent zu machen, um mich ein bisschen am Riemen zu reißen.
00:16:52: und ja, wenn ich dann mal vierzehn Cent Dispo Zinsen zahle, weil ich meinen Konto einen Tag überzogen habe, ja.
00:16:59: Egal, völlig wurscht, weil dann die Überweisung vom Taxigelkonto nicht ganz schnell sich drauf hat.
00:17:03: Das spielt überhaupt keine Rolle, aber ich erhalte mich da sozusagen am Riemen sozusagen.
00:17:09: Ich meine, ich bin je der sparsamer Typ, aber es gibt halt in so einer Familie dann doch immer wieder größere Ausgabenmengen.
00:17:15: Natürlich kann man das auch anders machen.
00:17:16: Natürlich kann man sich auch einen Grundstock halten.
00:17:18: Ich sitze fünfhundert Euro, tausend Euro oder zweitausend Euro sind.
00:17:21: Das hängt natürlich davon ab, wie sehr die Ausgaben in deinem Haushalt oder ja.
00:17:26: letztendlich in deinem Haushalt schwanken.
00:17:27: Ich wollte nämlich gerade sagen, da muss man auch der Typ dafür
00:17:30: sein.
00:17:30: Ja,
00:17:30: muss man.
00:17:31: Weil also das Konto so weit runter gehen zu sehen, da kommt ja dann oft auch die Frage.
00:17:36: Jetzt sagen wir, du bist so im Bereich unterhalb von sechzig Euro.
00:17:41: Okay, das bin ich wirklich selten.
00:17:43: Dann kommt natürlich die Frage, wenn du jetzt im Supermarkt an der Kasse stehst.
00:17:48: Und du deine Karte zücken wirst.
00:17:49: Klar, du warst, die hat eine Kreditkarte im Zweifelsfallbezahlung eine Kreditkarte.
00:17:53: Aber trotzdem kommt dann die Frage unangenehm, wenn es dann nicht geht.
00:17:58: Ich frage mich gerade, ob ich die Situation tatsächlich schon mal hatte.
00:18:02: Abgesehen davon würde ich mir halt... Er ist recht gut in Zeiten von Echtzeitüberweisung.
00:18:07: Da kommen ja auch gerade, dass ich dieses Problem mit dem Dispo-Zentrum schon lange nicht mehr hatte, weil die Überweisung vom Tagesskelkonto halt sofort da ist.
00:18:14: Aber du weißt, was ich
00:18:15: meine?
00:18:16: Ja, ich weiß, was du meinst.
00:18:17: Aber ich kriege auch zum Beispiel eine Push-Notification aus meinem Girokonto heraus, wenn ich meinen Dispo benutze.
00:18:22: Das hilft auch immer.
00:18:22: Das ist dann auch mal so ein Wahnsinn.
00:18:23: Also typischerweise so am siebenundzwanzigsten, wenn es dann mal passiert, ihr Dispo wurde jetzt in Anspruch genommen.
00:18:31: Okay, dann weißt du.
00:18:34: Die andere Option ist natürlich, wir haben vorhin auch im Team bisschen diskutiert und natürlich kam auch direkt der Einwurf, naja, man muss ja seine dreißig Prozent Freizeitbudget nicht ausgeben.
00:18:43: Klar.
00:18:44: Also man kann natürlich einfach und manche Leute sind natürlich auch in der glücklichen Situation, die quasi am anderen Ende des, es gibt ja in Deutschland so beide Enden des Mietspektrums, die am anderen Ende des Mietspektrums wohnen, die reizen vielleicht ihre fünfzig Prozent nicht aus.
00:19:00: Klar.
00:19:01: Und da ist also ist natürlich einfach unser Tipp.
00:19:04: Freizeitbudget ist dazu da, um es auszugeben.
00:19:06: Aber wenn du jetzt sagst, du hast bei den dreißig Prozent ein bisschen Spielraum oder auch du hast bei den fünftig Prozent sogar ein bisschen Spielraum, dann legt das Geld zurück.
00:19:14: Auch wenn du es auf dem Girokonto liegen lässt, ist auch okay.
00:19:18: Und nutzt es zum Beispiel, um zu sparen und dir vielleicht mal davon, ja, davon den Urlaub zu bezahlen oder solche Dinge.
00:19:24: Aber klar, man kann natürlich ein bisschen Pofer liegen lassen.
00:19:28: Wie viel, das war ja auch so bisschen die Frage, wie viel gut es ist, ist halt dann persönliche Präferenz.
00:19:32: Also reichen mir jetzt zweihundert Euro.
00:19:35: Brauche ich fünfhundert Euro, damit ich mich gut fühle.
00:19:37: Du musst natürlich überlegen, das sind halt fünfhundert Euro, die werden nie irgendeinen Zins sehen, weil die liegen nur auf deinem Girokonto rum.
00:19:45: Also ich kann mich zum Beispiel in eine Situation erinnern, als wir noch junge Eltern waren mit kleinen Kindern.
00:19:49: Vor allen Dingen, glaube ich, vor allen Dingen beim ersten Kind.
00:19:51: Na ja, gut.
00:19:52: Ich habe ja danach Zwillinge gekriegt, da war es dann auch wieder eine neue Situation.
00:19:55: Da war eher der Grundstock auf unserem Girokonto schon tausend Euro.
00:19:58: Warum?
00:19:59: Weil man einfach nicht so gut überblickt hat, was jetzt noch auf einen zukommt.
00:20:02: An den Kinderwagen haben wir jetzt gedacht, aber dann kommt noch mal das und dann kommt noch mal, oh das haben wir noch vergessen, da war eher so das Gefühl, da sind viel mehr unplanbare Ausgaben da und deswegen war das ganz automatisch, da war eher so das Gefühl, wenn wir die tausend Euro auf dem Girokonto unterschritten haben, dann so... Ja, klar.
00:20:20: Auf damals gab es schon ein gut gefülltes Tagesgeld, konnte uns weiter alles kein Problem, aber da war dieser Grundstock sozusagen höher.
00:20:26: Heute habe ich das, würde ich behaupten, etwas besser im Griff.
00:20:28: Klassiker habe ich das Gefühl, ist auch, wenn du das erste Mal ein... Auto kaufst und auf dich
00:20:34: selbst zulässt.
00:20:35: Sehr gutes Thema.
00:20:36: Unsere liebe Kolleginnen, Sophie von Finanztipp, sozusagen, die hat das ja gerade hinter sich, hat dazu auch gerade gesagt, da kommt dann so einiges an Kosten auf einen zu, wenn man die man einfach nicht auf uns endert.
00:20:46: Da bucht dann die Kfz-Versicherung ab.
00:20:48: Also jährliche Zahlweise ist ja billiger und dann hauen die dir halt einfach mal die Rechnung hin.
00:20:53: Genau fürs nächste Jahr.
00:20:54: Das macht jetzt, wenn es gut läuft, keine Ahnung, fünfhundert irgendwas Euro, wenn es schlecht läuft.
00:21:01: Und
00:21:01: dann kommt zum ersten mal der TÜV.
00:21:03: Ja, das weißt du schon, dass du zum TÜV musst, aber da ist ja ein Kundendienst damit verbunden.
00:21:06: Und dann kommt dann so eine Auto-Reparatur oder eine Werkstattrechnung von ein paar Hundert Euro.
00:21:11: Oder
00:21:12: du hast auch so ein Klassiker, du kaufst ein Auto, siehst ein okay niedrig ausgeschriebene Preis, hast aber nicht geschaut.
00:21:18: Jetzt ist das Auto auf Sommerreifen, man bräuchte aber gerade Winterreifen.
00:21:22: Du kannst jetzt natürlich dir selber Winterreifen bestellen.
00:21:26: die dann drauf machen oder woanders drauf machen lassen.
00:21:28: wahrscheinlich sagst du bei dem Händler okay was sind das für Winterreifen die ihr habt?
00:21:33: was kosten die Felgen dazu wie viel macht das
00:21:35: macht natürlich
00:21:36: genau es.
00:21:37: guten preis sagen sagen verkauft immer das guter preis ist auch super auto reifen keine ahnung.
00:21:45: Und du kaufst das natürlich, ist ja klar, weil dann ist es erledigt.
00:21:48: Das nervt dir auch, wenn du so was kaufst, so eine große Anschaffung irgendwann, vor allem wenn du jetzt nicht sagst, das ist mein Traumauto, wenn du einfach den Karren kaufst, um in die Arbeit zu kommen.
00:21:58: Und dann stehst du halt da und die Kiste kostet halt irgendwie fifteenhundert Euro mehr.
00:22:02: Und das sind wahrscheinlich die klassischen Fälle, wo du das erste Mal so ... Die beiden Anschaffungen, ja, und eine Immobilie wahrscheinlich auch, aber das
00:22:10: ist eine andere größere Projekte.
00:22:12: Ich würde mal zu meiner Taktik sagen, irgendwie spielt bei mir da schon auch eine Rolle.
00:22:16: Da liegen, wie bei den meisten Menschen, einige tausend Euro als Notkroschen auf dem Tagesgeldkonto.
00:22:21: Und bei mir spielt es tatsächlich so ein bisschen Rolle.
00:22:23: Die liegen doch da nicht nur umsonst.
00:22:25: Die muss ich jetzt nicht diese heiligen, ich mach jetzt mal ein wildes Beispiel, diese heiligen sechstausend Euro da mein Leben lang nie anrühren.
00:22:31: Also du teilst quasi deine Euros, also nur um das so ein bisschen mir bildlich vorzustellen.
00:22:35: Für dich gibt es quasi zwei Arten von Euros, die du besitzt.
00:22:37: Die einen, die hart arbeiten in deinem ETF.
00:22:40: Und so deine faulen Säcke, Euros auf dem Tagesgeldkonto.
00:22:44: Die liegen da rum und machen eigentlich.
00:22:46: Ich weiß nicht, ob ich sagen soll, sie sollen eben nicht so faul sein.
00:22:49: Die sind ja auch für irgendwas da.
00:22:50: Nämlich dann, wenn eine Ausgabe gekommen ist.
00:22:53: Wie gesagt, entweder dir wirklich vorher sie war, so war, so wie meine letzte Auto Reparatur, da hätte ich jetzt mein voll deutlich niedriger Gehalten, nämlich ungefähr um tausend Euro niedriger.
00:23:02: Oder ich habe es halt einfach verplant.
00:23:04: Ja, mein ist auch menschlich.
00:23:06: Und dafür ist dann... Die Frage kriegen ja auch öfter mal aus der Community.
00:23:10: Was soll denn das eigentlich mit diesem Notkroschen?
00:23:12: So eine Waschmaschine bezahle ich schon mal aus dem Portemonnaie oder aus dem Cashflow heraus und so weiter.
00:23:16: Und ich sage, ja, der Notkrosche soll schon voll sein, aber es heißt nicht, dass der jemals unangerührt sein soll.
00:23:22: Du musst halt nur so Konsequenz sein, den dann wieder voll zu machen.
00:23:25: Zum Beispiel nehmt du dein Freizeitbudget letztendlich an, kratzt oder im Extremfall, indem nur deine ETF-Sparplan ein bisschen mal kurzzeitig runterfährst und dafür den Dauerauftrag auf deinen Notkroschen.
00:23:35: Das heißt, im Endeffekt ist für dich dann dein Etf wie so ein Ausgleichsdämpfer, also du hast einfach Schwankungen auf dem Dirokont und in deinen Ausgaben und du nutzt quasi den Notkroschen um die Amplitude dieser Schwankungen.
00:23:48: Ja, aber nicht mein Etf.
00:23:49: Nein,
00:23:50: nein, aber dein Notkroschen ist quasi der Schwingungsdämpfer für deine Ausgaben.
00:23:57: Das Ding heißt ja auch Notkroschen, da passt das Wort Dämpfer, finde ich eigentlich relativ gut dazu.
00:24:02: Und ich zumindest, also da muss natürlich jeder für sich selber schauen, wie das manischt.
00:24:06: Ich habe deswegen noch nie mein ETF-Sparplan abgesenkt, um mein Notkosch wieder aufzufüllen.
00:24:11: Das ging einfach vom nächsten Nettoeinkommen weg.
00:24:13: Ja, und dann war ein nächsten Monat irgendwie weniger drin.
00:24:15: Was auch immer das heißt.
00:24:18: So, das heißt, wir haben jetzt nur die schwammige Empfehlung, halte so viel Puffer vor wie dein Gewissen verlangt.
00:24:26: Eigentlich ist das, was wir sagen können.
00:24:28: Ja,
00:24:28: Gewissen finde ich also... Wenn dir das nicht gefällt, dass du in Gefahr gerätst in den Dispo zu rutschen, dann halt dir so viel vor, dass das möglichst nicht passiert.
00:24:37: und ob das dann hundertfünfhunderttausend oder noch mehr Euro sind.
00:24:41: Meine Familien mit mehreren Kindern geben schon ordentlich was normal aus.
00:24:46: Dann muss halt so ein Grundstock auf dem Chirurkonto bleiben und letztendlich ist das auch quasi eine Art von Notkroschen.
00:24:51: Das ist quasi so, als ob du tausend Euro weniger auf den Notkroschen hast, auf den Tagesgernkonto und dafür tausend Euro mehr beständig auf dem Chirurkonto.
00:25:00: Damit kommen wir schon zu den Fragen unserer Nutzerinnen-Nutzer und die erste kommt von diese Hanna und sie fragt, wie kann man sparen mit befristeten Arbeitsverträgen, was für ein Poffer braucht man und wie sieht es aus mit der Unsicherheit versus langfristige Ziele?
00:25:15: Ja, also Hanna hat hoffentlich dieses Thema bei den befristeten Arbeitsvertrag, dass sie nicht so gut.
00:25:20: Plan kann.
00:25:21: Und da würde ich sagen, kommt jetzt eine andere Regel, wenn wir schon zu heute so viele Regeln sprechen, wie hoch soll denn der Nordkroschen sein?
00:25:26: Wir sagen ja mal mindestens drei Nettungmonatsgehälter und bei dem befristeten Arbeitsvertrag würde ich sagen, vielleicht ein bisschen mehr.
00:25:34: Ja, weil du vielleicht auch mal was über das Brücken musst.
00:25:35: Ja, klar, dann gibt es arbeitslosen Geld und so weiter.
00:25:37: Aber vielleicht reicht das nicht ganz für dein Lebensstandard.
00:25:39: Das hängt natürlich alles miteinander zusammen.
00:25:41: Und vielleicht sollten es halt dann eher vier, fünf, sechs Monatsgelder auf dem Tagesgeldkonto sein, um einfach dann auch mal das zu überbrücken.
00:25:49: Ich würde allerdings die Altersvorsorge möglichst davon unabhängig machen.
00:25:54: Also ganz konkret ETF-Sparplan zu auslegen, dass man eben den eigenen Lebensstandard... halten kann.
00:26:00: Das ist beim berühmten Arbeitsvertrag ein bisschen schwierig zu sagen.
00:26:03: Da muss man ein bisschen schauen.
00:26:04: Meistens aus meiner Erfahrung die Leute, die befristet arbeiten, verdienen dann zwischendrin oftmals schon ganz gut.
00:26:11: Manchmal aber auch nicht, weil das dann unsere Vertretungsposten sind.
00:26:14: Man muss sich halt ein bisschen sich vorstellen, mit wie viel Euro käme ich denn eigentlich ganz gut klar und daraufhin sozusagen das Einkommen berechnen.
00:26:21: Und davon, fünfzehn Prozent, das ist schon ein ganz guter Maßstab.
00:26:26: Die zweite Frage kommt von exterraatastra und er fragt, was ist eure Meinung, ihr oder sie, zu vergünstigten Aktienkaufprogrammen für Arbeit nehmen?
00:26:34: Ah ok, Thema Mitarbeiteraktien.
00:26:37: Also es klingt natürlich davon ab, wie vergünstigt das ist, also wie viel letztendlich der Arbeitgeber dazuschießt.
00:26:43: Oftmals ist es, also was ich ziemlich oft kenne, so drei zu eins, sozusagen ja, du kaufst drei Aktien und kriegst nach, zum Beispiel zwei oder drei Jahren eine dazu, also letztendlich, Zum Gesamtzuschuss, das ist schon ganz nett.
00:26:56: Kann man auf alle Fälle machen.
00:26:57: Ich glaube, ich spreche wenigstens wegen ich der Gegenwahl durch diese zusätzliche Aktie, sozusagen durch die twenty-fünf Prozentzuschuss.
00:27:03: Ein Sicherheitspuffer hast du, der man sagen kann, okay.
00:27:06: Der
00:27:06: Kursverlauf kann dir natürlich in die Hände spielen oder nicht.
00:27:09: Aber du hast einen gewissen Puffer gegen den Verlust.
00:27:12: Was eher aus meiner Sicht ein Thema ist, das trifft ja oftmals für langjährige Mitarbeiter von sehr angestammten Konzernen zu, dass jetzt eine Versicherung ist, die blau ist und mit A fängt oder so was in Richtung, darauf will ich raus, dass man hat dann oftmals eine gute Beziehung oder... Weil man haut lange da ist ein gewisser Vertrauen in einen Arbeitgeber und es neigt dann dazu, dass der Anteil der Mitarbeiter-Aktien, am gesamten Depot-Portfolio und so weiter, am gesamten Vermögen ziemlich hoch wird.
00:27:42: Und dann hast du auf einmal einen Klumpenrisiko.
00:27:44: Du hast einfach wahnsinnig viele Aktien.
00:27:46: Dieses einen Unternehmen, das zufällig sein Arbeitgeber ist, im Portfolio, im Depot und dann hast du ein doppeltes Risiko.
00:27:54: Du hast nämlich nicht nur das kurze Risiko oder das Aktienrisiko, sondern da hängt auch deinen Arbeitsplatz dran.
00:27:59: Wenn das halt leider die falsche Richtung abbiegt, dein Arbeitgeber, dann im Extremfall verlierst du nicht nur deinen Arbeitsplatz, sondern auch noch ein Großteil deines Depots.
00:28:08: Also was würde ich sagen, wenn das gut gelaufen ist und so weiter.
00:28:10: und der Anteil zu großes Thema Rebalancing nach etlichen Jahren, wie auch immer, dann auch die Aktien deines eigenen Arbeitgebers, an die du vielleicht so wahnsinnig glaubst, zumindest zum Teil verkaufen und dreimal darfst du raten, den erlös, breitstreuen, diversifizieren in deinen ETF-Umschichten.
00:28:27: Vorteil ist da ja, es gilt ja FIFO, First in, First out.
00:28:30: Das heißt, wenn du dann verkaufst, wenn die ältesten Aktien zuerst verkauft, dann musst du die auch wegen den Fristen und so keine Sorgen machen.
00:28:37: Du zahlst doch ordentlich Steuer drauf, wenn es gestiegen ist, aber ist halt so, Steuern zahlst du Gott sei Dank.
00:28:40: Geh immer nur auf, gewinne.
00:28:43: Und die dritte Frage kommt von jannis.xam.
00:28:47: HäuserID, was spricht dagegen, bis ich zum Beispiel sechzig bin, nur in einen Aktienetf zu sparen und erst später in Tagesgeld umzuschichten?
00:28:56: Ja gut, also grundsätzlich kann man sagen, es spricht erst mal nichts dagegen, sofern du halt ein Sicherheitspuffer hast, also vor allen Dingen die Notkroschen natürlich offensichtlich auf dem Tagesgeldkonto.
00:29:03: Also wenn die jetzt mal an den Notkroschen ist da?
00:29:05: Genau.
00:29:06: So, würde ich darüber hinaus quasi eine hundert Prozent oder dann weiß ich nicht, siebenundneinzig Prozent Aktienquote oder sowas fahren?
00:29:14: Nein, das halte ich für definitiv zu risikorecht, weil die Schwankungen halt dann schon extrem sind.
00:29:18: und wenn man halt dann mal so eine große Krise am Aktienmarkt mitmacht.
00:29:21: Und man dann sieht dir das eigene Portfolio-Depot in den Keller geht.
00:29:25: Da bist du schon froh, wenn du nochmal, ob auf dem Tagesgeld, auf dem Geldmarkt, ETF-Festgeld, whatever, nochmal so ein Sicherheitsbaustein hast, wo du sagst, ey, ich muss mir jetzt nicht die großen Sorgen machen, da liegt nochmal wirklich ordentlich was.
00:29:38: Und andersherum, was ich in der Frage noch reinhöre, ist, es ist aber auch wiederum nicht so, ich glaube, der Fragesteller war sechzig, dass du jetzt zu Rennen beginnen, über viel auf dem Tagesgeld haben musst.
00:29:47: Sondern du kannst letztendlich dein Verhältnis, das du aus dem Arbeitsleben hast.
00:29:51: sagen wir mal wie ähnlich wie bei mir.
00:29:53: Achtzig Prozent Aktien und zwanzig Prozent sicher angelegt.
00:29:57: Kannst du grundsätzlich, wenn du das verkraftest von der Schwankung her, auch in die Rente mitnehmen?
00:30:01: Viele würden wahrscheinlich sagen, ein bisschen krass, vielleicht muss man ein bisschen abschwächen mit der Zeit.
00:30:05: Siebzig, dreißig, sechzig, vierzig, Aktien zu sicher.
00:30:09: Das kann man alles machen, kann man natürlich darüber machen, dass man sagt, die letzten Jahre hinten raus, da sparre ich dann sozusagen tatsächlich nur aufs Tagesgeld, weil ich lass mein Depot einfach liegen und lass das wachsen.
00:30:19: Das kann man
00:30:19: machen.
00:30:20: Also, man könnte quasi theoretisch, wenn man sich das absolut zutraut, könnte man auch sagen, du gehst mit einem ganz hohen Sparanteil in Aktienetf bis du sechzig bist und wechselst dann zu hundert Prozent Sparrate in den Sicherheitsbaustellen für sieben Jahre bis zur Rente.
00:30:37: Empfehlen würde ich es nicht.
00:30:38: Ja, ich würde sagen mehr als achtzig Prozent Aktien.
00:30:42: Die wird der Tag kommen, da sind wir irgendwie gefühlt emotional, alle froh um unsere minusens zwanzig Prozent Sicherheitsbaustein.
00:30:49: Aber ja, theoretisch kannst du es machen.
00:30:52: Damit sind wir am Ende dieser Folge mit dieser eindeutigen Antwort, nicht schlecht?
00:30:56: Weil aus was Neues.
00:30:58: Vielen Dank, liebe Nutzerinnen, liebe Nutzer fürs Zuhören oder Zuschauen.
00:31:01: Und wir freuen uns natürlich, falls ihr die Folge gefallen habt, wenn du uns eine gute Bewertung da lässt und auch, wenn du unseren Podcast weiter empfiehlst.
00:31:07: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.
00:31:08: Ciao.
00:31:09: Genau, danke fürs Weiterempfehlen.
00:31:10: Bis zum nächsten Mal.
00:31:11: Ciao.
Neuer Kommentar