Ist ETF-Rendite endlich? (#316)
Shownotes
6 % pro Jahr – bis in alle Ewigkeit? Ob Rendite endlich oder unendlich ist, ist eine große Frage, die in einer Podcastfolge kaum zu klären ist. Saidi und Emil von Finanztip versuchen es in dieser Folge Finanzen ganz einfach trotzdem – und schauen dafür auch zurück ins Mittelalter.
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- Mehr zur Edelmetallknappheit im Spätmittelalter findest Du z. B. in der englischsprachigen Wikipedia.
- Mehr zum Zusammenhang zwischen Börsenkursen und Wirtschaftswachstum findest Du hier.
- In unserem Finanztip-Ratgeber findest Du mehr zur Hühnerleiter auf dem Kapitalmarkt.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Wir kalkulieren ja bei Aktien ETF-Renditen mit langfristig sechs Prozent.
00:00:05: Und das heißt ja erstmal, langfristige, diese Annahme dass es dauerhaft so ist.
00:00:10: Klar
00:00:11: bis in alle Ewigkeit.
00:00:13: Das hat sich darauf beruht ein bisschen der Zinssinzeffekt ne?
00:00:16: Die Kurve geht irgendwie immer weiter.
00:00:18: und dazu hat uns eine Schülerin, eine Frage gestellt und zwar bei einem Schulevent in Freiburg, bei dem wir jetzt schon vor längerer Zeit waren.
00:00:26: Aber wir haben das ja immer so ein bisschen mit uns rumgetragen, dass es eigentlich ein gutes Thema für eine Podcastfolge wäre und zwar wollte die Schüleren damals von uns wissen ziemlich fortgeschrittene ETF-Frage.
00:00:37: tatsächlich wenn wir jetzt diese sechs Prozent annehmen da nehmen wir auch an, dass Wirtschaftswachstum unendlich ist ob das denn so ist?
00:00:47: Und was das für ETFs bedeutet, wenn Wirtschaftswachtstum nicht unendliche ist.
00:00:51: krasse Frage auf jeden Fall für eine, weiß ich nicht, siebzehn oder achtzehnjährige.
00:00:55: Ich war zusammen auf der Veranstaltung und ich erinnere mich an die
00:00:56: Frage.".
00:00:57: Und auch krasste Frage für dreißig Minuten Podcasts, die wir jetzt hier ungefähr haben!
00:01:02: Aber... Wir probieren es und diskutieren ob ETF-Rendite und Wirtschaftswachstum endlich sind.
00:01:08: in dieser Folge Finanzen.
00:01:09: ganz einfach mit Saidi und Emil von Finanztippen.
00:01:12: Bei Finanzhubs sind wir der Meinung, Financen kannst du selbst?
00:01:15: Und wir zeigen dir wie.
00:01:18: Ist ja jetzt erstmal ähm Eine große Frage?
00:01:24: Das ist nur eine der Weltfragen, was?
00:01:27: vor allen Dingen muss man sich ja da kommen und jetzt bestimmt gleich drauf, was ist für ihn das nicht der Fall.
00:01:31: Aber ja, es kommt zu einer der großen Fragen die wir stellen
00:01:33: können.
00:01:33: Das sind die großen Fragen des Lebens, die sich so durchstellen.
00:01:35: Warum hat man zehn?
00:01:37: Warum ist der Himmel blau und isst das unendlich?
00:01:41: Und man könnte jetzt natürlich auch diese Frage einfach abtun und sagen naja Wir leben in einem kapitalistischen System Und wir bei Finanztipp gehen davon aus, dass das so fortdauern wird und deshalb ist es unabänderlich.
00:01:56: Weil dieses System will sich erhalten und dafür muss es wachsen, so ein bisschen Luhmanns-Systemtheorie und damit wäre die Diskussion zu Ende.
00:02:02: Jetzt
00:02:02: kommt der hier mit meinen Studieninhalten her, meine Luhmanschsystemtheorie.
00:02:06: Okay den machen wir nicht weiter.
00:02:08: aber genau jetzt müssen wir zwei Sachen unterscheiden.
00:02:11: Einmal könnte man sich auf den Standpunkt stellen, das war schon immer so ne?
00:02:14: Die gleiche Frage hättest du dir... Das geht immer so weiter und dann hast du gesagt, jetzt haben wir den Krieg überstanden
00:02:22: usw.,
00:02:22: das kann auch nicht immer so weitermachen.
00:02:26: Aber das würde ich nicht gelten lassen.
00:02:28: Es
00:02:28: wäre zu einfach.
00:02:29: Warum?
00:02:29: Weil wir ja auch immer bei dem Finanzsitz sagen, Du kannst dich auf die rediten der Vergangenheit nicht verlassen.
00:02:34: Nur weil irgendwas in der Vergange so gelaufen ist heißt es nicht automatisch dass es immer so läuft muss.
00:02:39: Insbesondere wenn man so ein Gefühl das wir jetzt mindestens fünfzehn eher schon siebzehn ziemlich gute Aktienjahre hinter uns haben.
00:02:48: Deswegen kann sie nicht sagen, dass die nächsten zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre genauso gut weiterlaufen.
00:02:53: Also deswegen lasse ich dieses historische Argumenten nicht gelten.
00:02:55: aber es gibt natürlich ein systematisches Argument und du hast schon gerade gesprochen das System muss immer sich weiter pflanzen.
00:03:02: dann glaube ich können wir gleich noch genauer darauf einsteigen.
00:03:06: und das ist natürlich schon der Grund warum für die grundlegende Investmenthypothese wie man so schön sagt ja Warum?
00:03:12: Wir eigentlich sagen Ja Bau deinen Vermögen, deine Altersvorsorge auf Aktien-ETFs und im Aktienmarkt auf.
00:03:18: Was glaub ich zum Start?
00:03:19: wichtig ist es das wir dieses Argument in drei Schichten trennen müssen.
00:03:22: Ein bisschen wie wenn du so einen Oreo-Keks in seinen einzelnen Bestandteilen isst... Das machen ja manche Leute oder so eine Rolle.
00:03:30: also quasi erst den einen Keks dann die Füllung und dann den anderen dringend.
00:03:33: Das würde ich bei Prinzenrolle nie machen!
00:03:34: Ja ich schieb mir die ganze in die Fressluke und damit zerlegt.
00:03:41: Ich genieße
00:03:42: denn, also eine Prinzenrolle ist für mich so die Belohnung wenn ich auf dem Berg gestiegen bin.
00:03:47: Na dann gibt es jetzt mal gescheite Brotzeit oben am Gipfel und dann könnte ich mir ne Prinzenroll ablieben muss dann beim Entspreden ausbluckig auch genießen werden nicht auf einmal die Fressluke.
00:03:57: Also deswegen wir müssen drei Sachen von einer drinnen Wirtschaftswachstum ETF Rendite und Rohstoffe.
00:04:07: Warum?
00:04:08: Rohstoffe sind erstmal endlich.
00:04:10: Wir leben auf einem Planeten, der nicht unendlich groß ist.
00:04:13: Das heißt irgendwann wird das letzte Gramm Gold geschürft
00:04:17: sein.
00:04:17: Also fangen wir jetzt mit den Rohstoffen an!
00:04:19: Es wird ein bisschen wilder... aber ich würde sagen dass es zum Start erst mal wichtig ist.
00:04:23: Okay,
00:04:23: fangen die Rohstoffne an!
00:04:24: Das Bruttoinlandsprodukt misst den monetären Wert von Gütern und Dienstleistungen.
00:04:30: Danke!
00:04:30: Genau, sehr wichtig!
00:04:33: Das heißt Wachstum kann also auch bei einem sinkenden oder theoretisch gar keinem Rohstoffverbrauch entstehen.
00:04:40: Theoretisch,
00:04:41: genau!
00:04:41: Also da muss man sich fragen was bedeutet Wachstum?
00:04:45: Wachsung ist erstmal ein Zunahme an Wert.
00:04:48: Du hast gerade gesagt Werte von Gütern und Dienstleistungen.
00:04:51: Und dann haben wir es leicht zu erkennen wie du gerade gesagt hast das ist mir auf der Seite der Güter ein Problem habe weil ich auch so unterschreiben nicht Rohstoffe auf diesem Planeten sind sind endlich.
00:05:01: aber es geht ja nicht nur darum sozusagen dass wir einfach immer mehr an Gütern, die es Leistungen haben.
00:05:09: Sondern schlichtweg darum dass die besser funktionieren.
00:05:14: Das ist natürlich das Fortschrittsargument.
00:05:17: Ein Auto kann heute deutlich mehr als ein Auto vor fünfzehn Jahren.
00:05:27: Baujahr, keine Ahnung.
00:05:28: Ich würde sagen, neunzehntensiebzig oder sowas.
00:05:30: Da vor mir angehalten, knatter-knatter-Knatter und zweiter Dinge.
00:05:34: Krasses Sache mit was man früher ganz normaler galt ist natürlich als Luxusauto durch die Gegend gefahren ist.
00:05:38: Und heute also klar es gibt Liebhabern, Gott sei will jetzt niemand im alten Benz-Lieber aber nicht irgendwie auf die Füße steigen.
00:05:44: Aber ich finde das irgendwie nicht cool zum Autofahren fahren zu müssen.
00:05:49: Aber es geht nicht nur darum sozusagen dass sich Sachen besser werden sondern auch effizienter.
00:05:55: eines der wichtigsten Argumente und wir kommen bestimmt heute nochmal auf den Klimawandel zu sprechen ist, geht es natürlich darum gerade weil die Menge der Rohstoffhöhen auf diesem Planeten begrenzt ist dass wir effizient damit ihnen umgehen.
00:06:06: Ich sage jetzt einfach mal Solarstrom ist eine effiziente Reform der Energiegewinnung.
00:06:11: So kannst du mal sagen ich habe damit nichts gegen Atomkraft gesagt und so weiter.
00:06:14: dieses riesen politische Diskussion.
00:06:17: und ich sage damit auch nicht das alles perfekt funktionieren wird und dass der Klimawandeln kein Problem ist ein Riesenproblem.
00:06:22: uns weiter.
00:06:23: aber Gibt es Möglichkeiten auf der Seite der Güter?
00:06:27: An Effizienzsteigerung.
00:06:28: Und du kannst mir die Grundsätzlich noch beliebig groß vorstellen, diese Effizientsteigerungen.
00:06:33: Also sind wir schon gleich bei den Dienstleistungen ja.
00:06:37: Man kann natürlich auch KI als Effizience-Steigerung beschreiben.
00:06:41: Da bist du zum Beispiel bei KI.
00:06:42: das ist ganz interessant.
00:06:42: Bist du jetzt an so einem Punkt und der ganz klar zeigt dass Dienstleistung abhängig von Gütern.
00:06:53: Also KI, du machst eine App auf und gibst da irgendwas ein?
00:06:56: Keine Ahnung.
00:06:57: Lustiges, lustig geschopptes Foto von Saidi so.
00:07:01: Dafür brauchst Du jetzt im Hintergrund so einen Rechenzentrum das das macht.
00:07:03: Du hast erstmal auch die Rohstoffe für dieses Smartphone schürfen müssen.
00:07:06: Du brauchst das Rechencentrum.
00:07:08: Du braucht Maschinen, die dieses Rechen-Zentrum errichten.
00:07:10: Du brauchst Leute, die das errichten, du brauchst Land, auf dem es errichtet wird.
00:07:13: Da ist ne ganze Menge Güter und Ressourcen im Spiel, die du für Dienstleistungen verbrauchst.
00:07:20: Es gibt... Rohstoffe, die sind nicht ersetzbar.
00:07:24: Ja also gut weiß ich nicht ja was wir uns noch an Gebäudetechnik oder ehrlichem oder sowas ausdenken.
00:07:31: Eine gewisse Menge an Platz ist nicht ersetzbar zum Beispiel?
00:07:34: Ja wobei ich sagen würde ne also kann ich mir vorstellen dass diese Rechenzentren heute für KI bauen in... Ich weiss es nicht!
00:07:41: In Jahrzehnten erheblich kleiner sind weil sie effizienter geworden als man denke an die früheren Rechencentren wo die Computer aufbewahrt worden sind na die Heute in einem Mikrochip Also um ein tausendfaches Kleiner geworden sind.
00:07:54: Ich sage nicht, dass das passiert muss aber es ist denkbar.
00:07:57: und natürlich wieder das historische Argument, das haben wir in der Vergangenheit auch schon geschafft.
00:08:03: Ich stimme dir zu gerade die ganze KI-Infrastruktur.
00:08:05: Infrastruktur ja?
00:08:06: Wir haben neulich einen Video über Caterpillar gemacht.
00:08:10: da ist so eine Baufirma halt auf dem KI-Pum sehr stark profitiert.
00:08:15: ich behaupte nur kann ich mir oder sagen so ich kann mir vorstellen sehr viel Infrastruktur, Investitionen die jetzt nötig sind auf den Rechenzentren und so weiter.
00:08:23: Jetzt halt gerade ein Schub Investitionssinn, dass sich sozusagen die digitale Leistung leichter auf die Dauer skalieren kann, wenn es dreimal soviel KI gibt dann nicht das Dreifache an rechten Zentren dafür braucht vielleicht auch nicht.
00:08:40: Was natürlich wichtig ist so für die Zukunft, da ist dann auch die Frage was ist jetzt ersetzbar.
00:08:45: Also sind alle natürlichen Produktionsbedingungen durch Technologie ersetzbare oder nicht?
00:08:50: In der Landwirtschaft ist zum Beispiel die Antwort häufig nein.
00:08:53: aber es gibt noch einen ganz wichtigen Unterschied den man kennen sollte und zwar ist das die relative und die absolute Entkopplung.
00:09:01: Die relative Entkopplung heißt
00:09:03: z.B.,
00:09:03: das Bruttoinlandsprodukt steigt um drei Prozent prozent.
00:09:11: Das heißt, dein absoluter Verbrauch ist trotzdem gestiegen aber die Effizienz ist gleichzeitig auch gestiegen.
00:09:18: das ist der Punkt an dem wir heute häufig sind.
00:09:21: Die absolute Entkopplung würde heißen dass Bruttoinlandsprodukt steigt und der Ressourcenverbrauch oder die Umweltbelastung sinkt.
00:09:29: Zumindest nachdem was ich hier im Vorfeld recherchiert habe sind da Beispiele dafür sehr selten.
00:09:36: Es ist jetzt kein Paradoxon, aber es ist sicherlich schwer zu erreichen.
00:09:43: Aber die relative Entkopplung ist tatsächlich ein globales Phänomen.
00:09:47: Das ist z.B.
00:09:47: laut der IEA, also der Internationalen Energieagentur.
00:09:51: Die Globalen CO²-Emissionen sind um Null, vier Prozent gestiegen und das globale BIPP ist aber um drei, eins Prozent gestiegene.
00:09:59: Also da hast du eine relative Entkopplung von Wachstum und CO² Emissionen zum Beispiel
00:10:04: Was natürlich so in unserer Argumentation mitschwenken, da gibt es auch Kritik daran.
00:10:08: Ich verstehe ich auch ist zu sagen dass das berühmt als Satz der Markt schon regeln wird.
00:10:14: also das beruhmt.
00:10:15: warum gibt's noch Preise?
00:10:16: weil Güter von dem wir gerade reden knapp sind und wenn die teuer werden sozusagen dann wird der Fortschritt zusammen gefeuert weil Leute sich was ausdenken müssen das Effizienter zu nutzen und damit würde man meinen hoffen auch umweltschwundener zu nutzen.
00:10:33: Ob das immer so funktioniert, also sagen wir mal so in den letzten Jahrzehnen hat es nur so begrenzt funktioniert weil wir dann doch auf das Gefühl hatten dass das Öl doch nicht so schnell uns ausgeht.
00:10:42: und vielleicht sind die Zahlen die du gerade gesagt hast ein ehrster Hinweis darauf dass der Schwenk funktioniert.
00:10:47: ob damit das CO-Ziel und das Temperaturziel erreichen ist nochmal eine ganz andere Frage.
00:10:53: Also ich glaube letztendlich geht's ja um auf die Frage unserer Schülerinnen zurückzukommen Gehts ja auch darum kann man sich vorstellen zunehmend begrenzter Ressourcen, in weißes Sinne was das mal bedeutet.
00:11:05: Weiter die Wirtschaft wachsen kann, getrimmt vor allen Dingen über Effizienz wäre meine klare Antwort ja.
00:11:11: das heißt nicht dass es muss aber es sind schon klare Chancen und Anreize Sachen.
00:11:16: Ich
00:11:17: habe einen kleinen historischen Exkurs mitgebracht zu der Frage Kann Wirtschaft wachsen und funktionieren bei gravierender Knappheit von entscheidenden Elementen?
00:11:25: Und zwar ich weiß nicht ob du's kennst nämlich Die Great Bullion Famine die spätmittelalterliche Edelmetallknappheit.
00:11:33: Und zwar geht's da um die Silberknappe, das ist ein historisch umstrittendes Phänomen.
00:11:38: Also wir sind hier... Ich hab' das hier eingeflochten aber es auch Hinweis für unsere Hörerinnen und Hörern ist ein unterhistoriker umstrittenes Thema.
00:11:47: Kennen manche Europa-Universales vier Spieler im Publikum oder Spielerinnen vielleicht auch aus dem Dialogfeld zum großen Goldmangel?
00:11:53: Im Endeffekt was passiert?
00:11:55: Hier ist jetzt ganz verkürzt dargestellt auf ein paar Werken von Historikern, unter anderem Peter Spachwort.
00:12:04: Das Angebot ist knapp also die europäische Produktion von Edelmetallengerät-Unterdruck im späten Mittelalter.
00:12:10: Es gibt eine ganze Menge an Ursachen und unter andermen Bevölkerungsprobleme durch die Pest lauter solche Dinge...
00:12:16: Also wir reden jetzt gerade so von Wasser sich!
00:12:18: Vierzehntes Jahrhundert.
00:12:20: Genau, vierzehn bis fünftes Jahr.
00:12:22: hundert dieser europäische Edelmetallproduktion Gerät unter Druck hat auch Sachen zum Beispiel das Menschen Silber, Horten.
00:12:29: die Nachfrage ist hoch also der Handel und die wirtschaftliche Aktivität sind trotzdem in einem guten Zustand.
00:12:34: es heißt es gibt einen Bedarf an Zahlungsmitteln.
00:12:37: Wir befinden uns aber in der Welt in der Fiat Geld Also Geld dass nur einen ideellen Wert hat sozusagen so dass keinem Material wert hat existiert in dieser Welt nicht.
00:12:48: Es
00:12:48: gibt noch keine Banknoten im Besenjahr.
00:12:50: Auch Fiat Münz Geld, also wie es zum Beispiel die Ptolemeer im antiken Ägypten oder wie es auch in China bekannt war ist eben spätmittelhaltlich.
00:12:58: in Europa existiert
00:12:59: das nicht.
00:12:59: Du musst halt wirklich mit Silber bezahlen.
00:13:02: Geld hat einen Gegenwert und auch Silberwährungen gegeneinander werden nach ihrem Edelmetall zueinander verrechnet Und es gibt einen internationalen Zahlungsabfluss von diesem Silber Und zwar fließt Edelmetall über den Handel ab und das ist historisch umstritten, aber eine These ist zum Beispiel dass Silber nach Osten abfließt, um quasi Waren aus dem Nahen Osten und China zu bezahlen.
00:13:27: Stichwort Seinstrasse?
00:13:29: Genau Prozellan-Seide über die Seinstraße weil die Verkäufer dieser Dinge kein anderes Interesse an keinen anderen Waren außer Silber haben und damit hast du diesen Zahlungsmittelabfluss.
00:13:40: Aber historisch Umstritten!
00:13:44: Was wichtig zu wissen ist, es gibt jetzt starke Schwankungen bei der Knappheit von Silber in Europa.
00:13:47: Sie nach Region unterscheidet sich das stark aber diese Silberknappigkeit war ein Problem.
00:13:54: wir sind aber trotzdem hier.
00:13:55: so.
00:13:56: also Es hat jetzt wir sind nicht im spät mit leider hängen geblieben dass erst mal die gute Nachricht und Das bietet so ein paar ganz spannende lektionen für unsere Frage und zwar heißt einmal knapp halt Nicht Dass diese ressource erschöpft ist.
00:14:10: Also Silber kann ja einmal immer wieder in Umlauf kommen und ein Rohstoff kann lange knapp werden, ohne dass er komplett verschwindet.
00:14:18: Und der kann zum Beispiel auch knapp werden weil es sehr teuer ist einen Kilogramm mehr davon zu gewinnen und das heißt
00:14:24: z.B.,
00:14:25: dass er für manche Anwendungen zu teuer wird für manchen aber nicht.
00:14:27: Das ist ja bei Gold heutzutage auch
00:14:29: so.
00:14:30: Knappheit erzeugt Innovationen und Ersatz und d.h.
00:14:33: Es lohnt sich solche Ressourcen da einzusparen wo man sie nicht braucht.
00:14:39: Zum Beispiel entwickeln sich ja auch im späten Mittelalter und auch schon im Hochmittelalter Alternativen zum Bargeldverkehr durch Wechseln, Banken usw.
00:14:47: Und gerade die Bank- und Kreditwirtschaft erfährt ja im spätem Mittelalter so einen wirklich krassen Schub.
00:14:55: als Neubau.
00:14:56: Oberitalienische Städte und so weiter wird dann sozusagen das Bankensystem eigentlich Kann man sagen erfunden.
00:15:01: Jakob Fugger,
00:15:03: er profitiert dann davon.
00:15:04: Eine Billion Dollar auch ja beliebt ist von Andreas Eschbach glaube ich.
00:15:08: Einmal einen absoluten Lieblingsautor.
00:15:09: und wer das nicht kennt, das Buch kann ich euch nur wirklich ans Herz legen.
00:15:12: Super geil!
00:15:13: Baut
00:15:13: ihr auf Jakobfuggers Reichtum auf?
00:15:16: Kann man die Fuggereien in Augsburg auch sehr interessant sich das mal zu geben... Sieht man in Analog, auch in unserer Welt zum Beispiel das knappes Erdöl dazu führt dass es, dass man effizienter damit umgeht und ist da ersetzt wo man es ersetzen kann.
00:15:31: Ja also durch Elektrifizierung und wir müssen jetzt gar nicht mal an Autos denken sondern zum Beispiel an Gartenwerkzeuge.
00:15:39: Und bei dem knappen Silber heißt dann eben auch, du hast einen Ersatz bei Zahlungsmittel damit du zum Beispiel mehr verfügbar hast für den Außenhandel oder weil mehr Silber irgendwo hinab fließt.
00:15:48: Weil Leute des Hortens aus Krisenangst oder was auch immer.
00:15:50: also das endet der Ressourcen ist nicht zwingend das Ende von Wachstum und Finanzsysteme können sich an physische Knappheiten anpassen.
00:15:58: Produktion halt nicht so richtig.
00:16:01: Genau!
00:16:01: Also das spannende Erkenntnis ist ja daraus dass ich dann eben Das Bargeld, das Fiat Geld stärker wieder in Europa entwickelt hat aufgrund dieser Knappheit und die Antwort nicht war.
00:16:09: Weil die Spaner jetzt jede Menge Silber aus Südamerika dann irgendwann Silbamine von Potosi sozusagen gebracht haben.
00:16:15: Es hat bestimmt auch für eine Entspannung gesorgt aber
00:16:17: es wird auch keine Rolle spielen.
00:16:20: also wir sind auch da ja noch nicht dabei dass in europa fiat gelten Ding wird.
00:16:23: Aber Wechsel- und Bankensysteme schaffen natürlich schon Abhilfeformen Dass du nicht immer bestimmt viel Silber als Kaufmann mit dir rum schleppen muss nicht mehr Kupfer, Silber, Ackerland oder was auch immer schaffen.
00:16:37: Also die Produktionsmöglichkeiten sind einfach nicht beliebig vermehrbar und man muss dann mit dieser Knabheit leben und sie irgendwie
00:16:44: umschiffen.".
00:16:46: Und das ist halt auch wieder ein spannendes Beispiel.
00:16:48: Quasi kann es ja sagen so ähnlich wie jetzt die Solarstrom-Energiewirtschaft sozusagen.
00:16:54: Wie Wirtschaftssysteme dann doch anpassbar sind?
00:16:58: die Menge an, egal ob das jetzt Zahlungsverkehr ist oder Energie, die wir heute produzieren.
00:17:03: Das war, denke ich mal vor ein paar Jahrzehnten noch nicht wirklich vorstellbar.
00:17:06: Jetzt kann man natürlich sagen es ist viel zu wenig weil immer noch viel zu viele CO² ausstoßen und würde auch sofort unterschreiben aber schon beindruckend was da gemacht wird auf der
00:17:14: Preis.
00:17:15: Der Preis genau!
00:17:15: Und natürlich auch die Menge, weil wir es schon hatten, an KI-Rechenzentren, die natürlich jetzt auch nicht so gekringen Teil mit Solarstrom betrieben
00:17:23: sind.
00:17:24: Genau sowas... Was ist jetzt so ein bisschen das, was wir bis jetzt wissen?
00:17:27: Okay.
00:17:28: Das Wirtschaftswachstum ist nicht zwingend oder endlich!
00:17:32: Also niemand kann sagen ob Wirtschaftswachtstum endlich oder unendlich ist weil wir sind viel zu weit weg von dem Punkt an den diese Frage in der Rolle spielen wird.
00:17:40: Genau also du kannst es nur nicht systematisch begrenzt.
00:17:45: Es ist nicht automatisch.
00:17:46: Ich mach's mal ein bisschen einfach ja... Das Wirtschaftswachstum Weil uns das Erdöl irgendwann ausgeht und wir sonst den Klima-Tot sterben, das ist zu einfach.
00:17:56: Also dazu sind wir dann doch Gott sei Dank ein Stück weit anpassbar.
00:17:59: Und nochmal ich will das alles überhaupt nicht kleinreden ja?
00:18:02: Das ist da uns noch große Krisenkatastrophen und Verwerfungen bestimmt auch Wirtschaftskrisen bevorstehen bis wir besser zurechtkommen mit der veränderten klimatischen Situation auf der Welt.
00:18:13: Ist für mich gar keine Frage
00:18:15: Aber!
00:18:16: Der wichtige Punkt ist hier auch die ETF.
00:18:18: Rendite ist nicht gleich den Wirtschaftswachstum.
00:18:21: Ich habe schon die ganze Zeit darauf gewartet sozusagen, also die Frage der Schülerin hat ja eben genau diese zwei Sachen zugleich gesetzt.
00:18:28: Du hast Wirtschaftswagstum und dann bestimmt so aus einer grünen Decke, das ist auch völlig berechtigt, wenn das Wirtschaftswakstum irgendwie endet – jetzt haben wir es schon festgestellt – da muss man aber nichts zwingensenden?
00:18:37: Ja was hat das eigentlich mit der Interferendität zu tun?
00:18:40: Achtung!
00:18:40: Das können und sollten zwei verschiedene Sachen sein.
00:18:42: Genau ich habe zum Beispiel mal geschaut dass gibt einen Ökonomen J Ritter.
00:18:47: es bestimmt Alles, was wir hier heute diskutieren ist umstrippend würde ich sagen.
00:18:52: Aber langfristiges Wirtschaftswachstum pro Kopf und Aktienrenditen hängen im Ländervergleich historisch jetzt nicht zwingend positiv zusammen.
00:19:01: also es gibt...
00:19:02: Was total erstaunlich ist!
00:19:03: Also muss man nochmal deutlich sagen ja das Wirtschaftswachsen und das Pro-Kopf Einkommen kann man auch so sagen und die Aktien Rendite hängen nicht direkt miteinander zusammen eigentlich erstmal zusammen.
00:19:14: Ja für ein Jahrhundert bis zwei tausendzwei war der Zusammenhang Negativ.
00:19:18: Wow!
00:19:20: Demnach, das heißt es kann bei negativen Wirtschaftswachstum Aktienrinditen geben die positiv sind und es können bei positiven Wirtschaftswachstums generell negative Aktienrenditen geben was erstmal Paradox wirkt.
00:19:34: aber du handelst natürlich an einer Börse.
00:19:37: Es geht natürlich viel darum wie finden diese Geldflüsse statt, gibt es innovative Branchen in die besonders stark wachsen.
00:19:45: Alle das beeinflusst das sehr, sehr stark und hat auch was sind die Erwartungen an die Zukunft?
00:19:48: Was für psychologische Effekte spielen deine Rolle?
00:19:51: In was für eine politischen Situation ist man auch?
00:19:55: also du bist ja deinem ganz anderen viel ich sage mal psychosozialeren Umfeld als bei der Frage nach dem Wirtschaftswachstum.
00:20:04: Ja, ich würde die zwei Sachen kurz auseinanderhalten.
00:20:05: Also das eine ist was du für dich richtig sagst, wenn wir über ETF-Rendite oder den Aktienmarkt reden, ist es nicht das gleiche wie das Wirtschaftsarzt und schon aus einem ganz einfachen Grund.
00:20:16: Nicht alle Firmen sind an der Börse.
00:20:17: Das hat man ja neulich auch schon mal beim Beispiel China.
00:20:21: Es ist denn nicht gesagt dass die gesamte Wirtschaft eines Landes... Und dann kannst du nochmal diskutieren, wie definiert sich das eigentlich?
00:20:26: Ein Bruttoinlandsprodukt innerhalb der Grenzen.
00:20:28: Welche Firmen das dann überhaupt sind, das inländische oder ausländischen Firmen?
00:20:31: Aber lassen wir das mal kurz weg!
00:20:33: Nicht
00:20:33: das Wirtschaftswachstum ist oder anders gesagt der Aktienmarkt deckt in aller Regel nicht die gesamte Volkswirtschaft eines Landes ab.
00:20:42: In den USA ist das, sag ich mal noch relativ gut weil der US-Aktienmarkt eben so entwickelt ist und anders gesagt so viele Firmen dort an der Börse sind.
00:20:50: In Deutschland ist es schon mau, ne?
00:20:53: Das alte beirrückte Beispiel.
00:20:54: Aldi und Lidl kannst du halt nicht über die Börsen kaufen und ein besonders krasses Beispiel ist eben China wo's ... kann da maßen sehr beschränken und auch stark regulierten Aktienmarkt gibt, auch wenn die jetzt gerade übrigens ein bisschen mehr aufmachen um ihre KI-Firmen stärker an die Börse zu bringen.
00:21:09: Aber trotzdem gibt es dort einfach Stiefelkampen ja neulich auch riesige Staatskonzerne zum Beispiel in Banken
00:21:13: usw.,
00:21:13: die nicht als Aktien gerne werden können.
00:21:16: Die kannst du auch über dein ETF nicht kaufen!
00:21:18: Und deswegen ist schon per sie sozusagen sind Aktienmarkt und Wirtschaftsachsung vor allem auf Landensbasis teilweise verschiedene Dinge.
00:21:26: anders gesagt Die Aktien können halt richtig gut laufen, dafür geht es an den Branchen die nicht an der Börse sind.
00:21:31: Könnten das ziemlich schlecht laufen?
00:21:32: Oder andersrum
00:21:33: oder anders?
00:21:34: Auch möglich.
00:21:34: also du kannst ja auch Situationen haben wenn man bei China bleibt in dem zum Beispiel den vielen Tech-Konzernen und Autokonzernen die da an der Bürse sind schlecht geht aber mit dem staatlichen Stromnetzbetreiber und einigen staatlichen Banken geht's ganz hervorragend.
00:21:46: Ja genau so dass es gibt nicht unbedingt einen Zusammenhang zwischen Aktien, Rendite und Wirtschaftswachstum und das heißt ja auch die Erde auf der wir leben setzt eine Grenze für physische Produktion.
00:22:01: Aber du hast nicht automatisch eine feste Grenze, sowohl für den wirtschaftlichen Wert aber auch nicht für die Aktien-Renditen?
00:22:09: Ja und ich glaube jetzt ist es halt also die Aktie in der Rendite angesprochen.
00:22:13: Jetzt geht's natürlich um die eigentliche... Ich habe vorhin gesagt die Investmenthypothese würde ich das nennen.
00:22:18: Also warum machen wir das eigentlich?
00:22:20: Warum investieren wir in Aktien ETFs und nochmal die Vergangenheit?
00:22:24: dass da sieben acht Prozent heute bei uns vorsichtiger gerechnet sechs Prozent eine vernünftige Erwartung sind, ist halt nur so eine Art von Rückversicherung.
00:22:33: Ah ja das brauchen wir schon auch alle und ich.
00:22:35: Das hat in der Vergangenheit ganz gut funktioniert.
00:22:37: Die eigentliche Hypothese liegt aber woanders die liegt in der berühmten Hühnerleite am Kapitalmarkt.
00:22:43: also schlichtweg anzuerkennen dass Wirtschaftenunternehmer sein und damit natürlich auch Aktiengesellschaft zu sein darüber funktioniert dass du geradezu verdammt bist Renditen erstens Oberhalteinflationsrate zu erzählen weil Du hast ja auch Kosten,
00:22:59: du brauchst reales Wachstum.
00:23:00: Genau!
00:23:01: Du brauchst Reales Wachsen und du hast Leute die du bezahlen musst oder so weiter... Dann auch oberhalb der Kreditzinsen weil sehr viele Unternehmen müssen Kredizinsen bezahlen um ihre Investition zu finanzieren Und dann schlichtweg willst du noch was verdienen?
00:23:15: Du würdest das ganze Jahr nicht machen als Unternehmer und damit übrigens auch als ETF-Investor.
00:23:21: Wenn du nicht dabei real wie du richtig sagst Was verdienen würdest dann würde es dich schlicht weg einfach nicht lohnen.
00:23:25: Deswegen bist du auch oft gedauert Dazu verdammt zu wachsen.
00:23:30: und Wachsen heißt jetzt eben einfach nicht immer nur größer heißen, kann man sagen.
00:23:35: Also größer ja in aller Regel daran gemessen in steigenden Gewinnen.
00:23:39: das ist übrigens der Grund.
00:23:40: also warum wo kommen diese Aktienredite nachher?
00:23:43: Weil die Gewinne der Unternehmen steigen.
00:23:45: sie müssen steigen um die Inflationsschlagen Kreditzinsen bezahlen zu können und dabei noch was zu verdienen.
00:23:50: Und das können Sie wie man heute schon gesagt unter anderem auch darüber erreichen dass sie effizient erwirtschaften Dass in so einem Auto mehr drin steckt, sage ich jetzt einfach mal oder dass sie billigere Strom produzieren.
00:24:04: Klassisches Beispiel du willst effizienter Wirtschaften wäre jetzt zum Beispiel Du hast eine große Supermarkette mit vielen so freistehenden Märkten und flachen Dächern.
00:24:11: Da
00:24:12: denkst du jetzt okay wie können wir haben die Kosten für diese Flächen?
00:24:15: Wie können wir sie effizienter nutzen?
00:24:16: Könnte natürlich jemand sagen weißt du was?
00:24:18: Wir haben einen guten Deal.
00:24:19: Die sind gerade günstig.
00:24:19: wir klatschen auf alle Dächer.
00:24:21: so viele PV Elemente.
00:24:23: Das ist jetzt nicht viel.
00:24:25: Naja, so eine Kühlung kostet schon einiges an Strom habe ich noch sagen lassen im Sommer.
00:24:28: Aber es ist ein bisschen was und das sind diese kleinen Effizienzgewinne und das ist eben das Entscheidende.
00:24:33: also du musst nicht unbedingt mehr Märkte eröffnen.
00:24:36: Du musst pro Quadratmeter mehr verdienen!
00:24:39: Das ist ja auch oft wenn man so Einzelaktienanalysen sich mal anschaut zu bestimmten Firmen.
00:24:43: die greifen dann oft auch so Metriken raus und sagen Ja aber Wettbewerber A verdient pro eingesetzten Mitarbeiter oder zum Beispiel Pro-Laden viel mehr als Wettbewerber B und deswegen ist Wett Bewerber A das viel bessere Unternehmen.
00:24:56: Obwohl du, wenn du sie so als Unternehmen kennst denkst du vielleicht, ich finde jetzt Firma A eigentlich gar nicht so cool.
00:25:03: Aber tatsächlich ist es aus Investoransicht die bessere Auswahl.
00:25:08: Was aber glaube ich auch wichtig ist was auch im Moment für Aktien ETFs ist in dieser Situation je weiter weg Du von diesen knappen, nicht ersetzbaren Naturgütern bist.
00:25:20: Desto weniger ist so knapp halt ein
00:25:22: Rendite-Risiko.".
00:25:23: Ja das ist richtig!
00:25:24: Und das spricht eben... Man weiß aber natürlich nicht welche Ressourcen werden knapp?
00:25:28: Genau.
00:25:29: Welche nicht und welche werden vielleicht knapp, aber sind nicht wertvoll?
00:25:32: Weil nicht alles was begrenzt vorhanden ist es wertvoll.
00:25:34: Siehe, Öl gemälde dieser IDI und ich gemalt und signiert haben
00:25:38: haben wir.
00:25:39: Die sind sehr selten, aber sie sind doch nicht wertvoll.
00:25:43: Unsere persönlichen LFTs oder sowas in Richtung wusste ich noch gar nicht.
00:25:45: Aber ich stimme dir völlig zu und das ist glaube ich ein gutes Argument wenn man sich das kurz mal an nachhaltigen Investments, nachhaltige ETF's zum Beispiel auch anschaut.
00:25:54: Jetzt kannst du sagen, wenn ich so einen nachhaltiger ETF stiebe ja auch bei Finanzen empfehlen, da rein wirst.
00:25:58: hier mache ich das aus ethisch-moralischen Gründen, sprich doch überhaupt nichts dagegen!
00:26:02: Du kannst es aber gleichzeitig Und gleichzeitig auch sagen, ich mache das aber auch aus ökonomischen Gründen.
00:26:06: Weil ich davon überzeugt bin dass die Firmen, die da unter bestimmten Nachhaltigkeitskriterien in diesen ETFs, in diesem Indizes drin sind auf die lange Sicht nachhaltiger und damit besser mehr schaffen werden anders sagt höhere Gewinne abwerfen werden.
00:26:22: Punkt ist nur es kann dir keiner mit absoluter Zuvorstelligkeit sagen, dass eine Firma sich heute solat Paneele auf den Supermärkte kuppert damit die richtige Zukunftsentscheidung getroffen hat.
00:26:37: Also auf absehbare Zeit schon, aber vielleicht hätten sie schon sehr früh in ... Ich weiß es nicht, wo wir in Wasserstoff investieren müssen?
00:26:44: Vielleicht
00:26:44: kommt in fünfzehn Jahren Kernfusion und Strom ist so wild, dass
00:26:47: man so ein bisschen amortisiert sich.
00:26:49: Hätte sich nichts mehr gelohnt.
00:26:50: Wissen wir alles nicht!
00:26:51: Was ich damit sagen will, ist ja, da Gedanke das Nachhaltigkeit auch ökonomisch sinnvoll ist und Gewinnabwerfen kann, ist natürlich total da.
00:26:58: Schwierigkeiten besteht halt in der richtigen Technologieauswahl.
00:27:01: Das ist eine ganz komplizierte Frage.
00:27:04: Du musst Glück mit Technologie, Auswahl, Zeitpunkt und so weiter.
00:27:06: Das ist wie bei allen Entscheidungen im Leben.
00:27:08: Du brauchst Glück mit Auswahl und Zeitpunkt.
00:27:11: Aber was ist ein bisschen das Fazit?
00:27:14: Ich würde sagen, man kann sagen dauerhaftes Wirtschaftswachstum ist theoretisch möglich.
00:27:20: Dauerhaft des Renditewachstums ist auch möglich!
00:27:24: Also es ist kein Gedankenexperiment, dass man anerkennen kann.
00:27:30: Man muss eben Produktivität Innovation und auch die Ersetzbarkeit von Ressourcen ausreichend von der Wertschöpfung abkoppeln oder das eben sichergestellt ist.
00:27:42: Die Frage natürlich wird es in der Realität klappen?
00:27:45: Ich glaube, es hilft an dieser Stelle sehr sich mal kontrafaktisch oder sozusagen hypnotisch das Gegenteil anzuschauen.
00:27:50: was ist wenn das nicht funktioniert?
00:27:53: ja also was isst wenn Aktien renditen langfristig mit manche über viele Jahrzehnte Größenordnung mindestens zwei Jahrzehnte sehr niedrig sind, tendenziell auch sogar negativ sind.
00:28:07: Und dann behauptlich leben wir in einer Welt.
00:28:09: die massive Problemat natürlich ganz klar aber man kann sich erst mal das ein bisschen abschichten.
00:28:14: Jetzt erinnert wie langfristig mit einem ungefähren Durchschnittsrentitel von sechs Prozent so.
00:28:19: Das ist aber nur so'n historisches Mittel.
00:28:21: es gab auch lange Phasen jetzt leben ja gerade eine wo du wiesentlich höher rentiert hast je nachdem welchen Zeitraum.
00:28:28: du nimmst acht, neun Prozent pro Jahr und es gab berühmtermaßen halt auch Phasen.
00:28:34: Ich weiß nicht, zweitausend bis zweitausendfünfzehn.
00:28:35: Da warst du schon froh wenn ein zwei oder sogar drei Prozent Rendite pro Jahr durchschnittlich erzählt ist.
00:28:42: So kann also alles wieder passieren muss man ganz klar sagen.
00:28:46: Ein wichtiger Faktor den man dabei überhaupt nicht vergessen darf ist die Inflation.
00:28:51: Also weil am Ende geht es nicht daran ob ich wie gesagt nominal Drei, vier.
00:28:57: Was bringt
00:28:58: den nominal fünfzehn Prozent bei sechzehn
00:29:00: prozent?
00:29:01: Also dramatische Szenarien.
00:29:03: also ich kann mal kurz sagen wie wir auch zusammen mit unserem Test- und Analyse Chef Philipp Küppers die Sachen durchkalkuliert haben.
00:29:09: Wir haben für unseren Sparplanrechnern, da können wir zum Internet nachschauen, Finanzstip, Spar planen, einen Rechner ansprechen, dann haben wir unterschiedliche Szenare aufgestellt.
00:29:18: Bekanntermaßen ist sechs Prozent pro Jahr das mittlere.
00:29:20: der Bad Case, den wir da einrechnen sind vier Prozent.
00:29:24: Der Good Case in acht Prozent Ja, das sind so.
00:29:27: Und es gibt keinen Worst Case und es gibt kein Best Case.
00:29:30: Best Case ist komplett das Schlaraffenrand aller Elon Musk.
00:29:33: Wir müssen alle nicht mehr arbeiten und sind alle unendlich reich durch die KI, glaube ich, nicht dran.
00:29:38: Worst case ist der Weltuntergang bei dem wir uns... Terminator
00:29:41: zwei.
00:29:41: Genau weil den wir uns über unsere Investments auch keine Gedanken machen müssen.
00:29:45: Also irgendwo dazwischen!
00:29:46: Und nochmal, nachher mal mit einem Bad Case.
00:29:49: Vier Prozent ist über lange Zeiträume Aber es macht natürlich einen gewaltigen Unterschied, ob ich über zwanzig Jahre sechs Prozent oder vier Prozent erwirtschafte.
00:29:58: Punkt ist jetzt aber bei vier Prozent nehmen wir auch nicht zwei Prozent Inflation an sondern nur eins.
00:30:04: So dass du mittel ungefähr drei Prozent realer Rendite hast.
00:30:08: Bei sechs Prozent nehmen mir zwei Prozent in Flation an sind vier Prozent realen Renditen.
00:30:13: also bei vier prozent Aktienrendite kannst du geringere reale Gewinne erwirtschaften, Also wäre unrealistisch in so einem schlechten wirtschaftlichen Umfeld mit offensichtlich geringem Wachstum hohe Influenzraten zu erwarten.
00:30:28: Es gibt schon auch Starkflation, heißt das.
00:30:31: aber man kann davon ausgehen dass eine Starkflationsphase wie zum Beispiel in den siebziger Jahren nicht wahnsinnig lange anhält z.B.
00:30:39: weil sich dann in der Folge die Wirtschaft teilweise ein Stück weit vom Erdöl unabhängigen Gerre gemacht hat.
00:30:45: Das war immer noch sehr abhängig von Erdölen
00:30:47: Plus, wir haben ja den Vorteil anders als bei der großen Edelmetallknappheit.
00:30:51: Unsere Staaten sind in der Lage aktiv in dieses Geldgeschehen einzugreifen weil sie nicht an Edelmitteile für ihre Währungen gebunden
00:30:58: sind.
00:30:59: Das heißt du kannst einfach durch Zinssenkungen günstige Kredite in den Markt
00:31:04: bringen.
00:31:05: Genau!
00:31:05: Bevor ihr damit natürlich Inflationsgefahren und dieses Spiel sozusagen.
00:31:09: wie tragfähig unsere Finanzökonomie könnte man sagen ist.
00:31:12: das beschäftigt der Wirtschaftswissenschaftler aus aller Welt.
00:31:17: Auch da kann ich jetzt mit einerseits einem historischen Argument kommen.
00:31:19: Es hat sich dann schon wieder eingenordnet, zum Beispiel nach der großen Finanzkrise wo die Sache wirklich auf der Kippe stand.
00:31:24: aber Gott sei Dank haben die Zentralbanken auf der Welt schon einigermaßen richtig reagiert und es hat übrigens auch nicht in einer Hyperinflation gemündet.
00:31:30: das muss man auch ganz klar sagen.
00:31:33: Und noch viel grundlegender weil Die Idee natürlich dabei ist zu sagen Der Markt befördert letztendlich die innovat.. was heißt Befördert?
00:31:43: Sorgt für einen unglaublichen Innovationsdruck Der jetzt zum Beispiel der Vögel sorgt hat, dass die großen Tech-Konzerne in den USA auf ihren Milliarden und Abermilliarden cashen.
00:31:52: Auf denen sie da saßen, denen mal – ich weiß nicht woher gesagt loswerden müssen dann los geworden sind Sie nicht?
00:31:57: Sie haben ihn investiert!
00:31:58: In KI Rechenzentren und zum Beispiel weil Sie daran die nächste Zukunfts-Evolution sehen.
00:32:03: Ob das jetzt alles so gerechtfertigt ist steht auch einen ganz anderen Punkt.
00:32:06: aber dadurch, dass wir da so Druck auf dem Kessel ist kann man nicht anders sagen passiert halt schon immer wieder mal was richtiges.
00:32:13: Und es soll jetzt kein Schlaraffenland sein, das ist das mir alle.
00:32:16: der Aktienmarkt auch keine Einbahnstraße.
00:32:18: da wird es zwischendrin auch mal wieder ordentlich ordentlich crashen.
00:32:20: aber wie du richtig gesagt hast und dann bin ich auch still.
00:32:23: grundsätzlich ist es denkbar und das sind die systematischen Gründe warum sowohl Wirtschaftswachstum aber insbesondere auch Aktienrenditen ja durch weiter so exponentiell wachsen können.
00:32:33: Und der Vorteil für dich mit einem weltweit breit gestreuten Aktien-ETF, zum Beispiel dem ACWI EME ist einfach du hast keine Wette auf einzelne Sektoren oder Firmen und Partizipierst von der Bewegung im Markt.
00:32:44: Die Verlierer fallen bei dir raus die Gewinner kommen rein.
00:32:49: Keine Gedanken drüber machen, da jetzt noch die Gewinner und Verlierer auch suchen zu müssen.
00:32:53: Mein Vorteil mit einem egal weltweiten ETF war natürlich in den letzten Jahren, dass die, die schon ganz vorne waren bei der digitalen Revolution zufälligerweise – Gott sei Dank könnte man fast schon sagen – auch diese sind die jetzt bei der KI-Geschichte ganz vorne.
00:33:04: Das wäre aber auch anders gewesen.
00:33:07: Es hätte ja auch so laufen können, das würde die KI heute wahrscheinlich anders aussehen, dass eine ganze Reihe von Startups herhangen.
00:33:15: den Börsengang von SpaceX gesehen, die Börsengänge von Entropic und OpenAI kommen noch.
00:33:19: Dass die eigentlichen Treiber der KI-Inwicklung sind und dann wären sie in den Aktienindizisten natürlich auf oben gespielt worden und vielleicht werde eine oder andere etablierte Konzernen dadurch zurückgeblieben.
00:33:29: Mehr so ein bisschen, sonst Szenario wie du wenn du überlegst, wäre zum Beispiel um die zweitausender große Internetkonzerne waren und die das heute nicht mehr sind?
00:33:38: Ja
00:33:38: genau!
00:33:39: So wer ist eigentlich ja Hu?
00:33:41: Wer ist ja
00:33:42: Hu?!
00:33:44: Da hast du ja genau den Fall, wo es anruf.
00:33:47: Aber der Witz ist halt solche Umweltsungen haben langfristig den ETFs und den Indizes der Performance nicht geschaut.
00:33:55: Dann
00:33:56: kommen wir zu den Fragen unserer Nutzerinnen-Nutzer – das ist nämlich schon eine etwas längere Folge!
00:34:02: Und die erste kommt von Sascha unter Strich KL.
00:34:04: bei späteren Verkauf mit mehreren ETFs Wie gehe ich es an um die Jüngsten zuerst zu verkaufen?
00:34:10: Das ist relativ simpel Du musst wissen, welcher der Jüngsten sind.
00:34:13: Und ich würde es auch nicht vermischen!
00:34:14: Also gefährlich ist sozusagen... Ich bespare mal den ETF und so weiter weil dann hast du da ganz unterschlichte Anteile drin und das kriegst du nie wieder entwürrt.
00:34:21: Also ich würde wirklich Finanzen-Depp drei mal zehn Strategie ganz systematisch vorgehen.
00:34:25: Ich bespaar einen ETF und wenn ich dann wechsle, dann wechsel' ich auch konsequent.
00:34:28: Bespaar denen.
00:34:28: Dann muss ich mir einfach nur merken am besten aufschreiben in der App, in der Cloud abspeichern wie auch immer.
00:34:36: Das war Nummer eins, das war Nummer zwei und das ist Nummer drei.
00:34:38: Nummer vier, wie viele ich auch mal im Handel?
00:34:40: Und dann bespaßt du die einfach rückwärts!
00:34:42: Und den Jüngsten, den du dir aufgeschrieben hast, dem machst der Lehr bis er lehrs und dann geht's ja nix an.
00:34:47: VTNPIX fragt... Ist es immer noch so dass der Depotwechsel fehlerhaft sein kann, das hindert mich zu
00:34:53: wechseln?!
00:34:54: Ja, er kann sehr viel auch sein.
00:34:55: Muss man ganz klar sagen das ist wichtig bei einem Depotwechsel dass du überprüfst ob alle Daten aus dem alten Depot insbesondere sogenannten Endstandskurse also die Preise zu denen du mal gekauft hast richtig übernommen worden sind.
00:35:06: da würde ich mir bevor du das alte Depot machst den ganzen Unterlagen runter laden und das mit dem neuen Depot vergleichen.
00:35:14: ist das andersweise?
00:35:15: zumindest in aller Regel meine Erfahrung nach entweder es passt ein oder Prozent oder es ist Chaos drin Und dann bleibt nichts anderes durch den, als sich mit den Banken benehmen zu setzen.
00:35:25: in aller Regel.
00:35:25: Mit einem neuen Depotanbieter weiß ich, liegt es bei dem.
00:35:28: Es kann ein bisschen mühsam sein ist aber heute würde ich sagen schon deutlich besser geworden.
00:35:33: und jetzt kommt jetzt darauf an.
00:35:34: wenn du ein teures altes Depot hast, dann würde mich das nicht abhalten zum Wechseln der Depotübertrag zu machen.
00:35:42: für ein bisschen Ersparnis da mal ein Euro Depot Gebühr oder vielmehr Ordergebühr zu sparen dafür lohnt es uns nicht.
00:35:50: Und Andi, eins, zwei, drei fragt was ist eure Meinung zu einem Finanzdienstleister wie MLP?
00:35:55: Was selber machen.
00:35:57: Fast alles selber machen!
00:35:58: Ja also die Philosophie bei Finanzip ist möglichst viel von deinen Finanzen und kannst es auch selber zu machen.
00:36:04: du brauchst dich nicht an so einen Finanzdiensteleister ob jetzt MLP oder ein anderer.
00:36:07: So wenn denn is das ganz egal ob sitzt MLP Oder eine Bank Versicherung wie auch immer sind.
00:36:12: Das System der Finanzbranche beruht zu ganz großen Teilen darauf dass Du mit vermittlern beratenden Anführungszeichen zu tun hast, die in aller Regel in einem verkaufsorientierten System also in vielen Fällen über Provision bezahlt werden.
00:36:24: Nicht ausschließlich aber unter anderem und deshalb ihr fürs Verkaufen bezahlt werden als fürs Beraten und entstehen notwendigerweise Interessenkonflikte.
00:36:34: Die Botschaft ist ganz klar es ist nicht so kompliziert da.
00:36:37: das habe ich auch mein Buch finanzend ganz einfach aufgeschrieben.
00:36:39: du kannst dass alle allermeiste Selbstmache, ich nenne mal nur ein Gegenbeispiel für wenn du eine Berufsunfähigkeitsversicherung brauchst.
00:36:46: Das ist eine sehr wichtige Versicherung.
00:36:46: da würde ich zu einem qualifizierten Markler gehen.
00:36:49: aber dann willst du auch was kaufen.
00:36:50: Willst ne Versicherung kaufen und man kann dir die beste raussuchen.
00:36:53: ansonsten kannst du das allermeiste online selbst erledigen.
00:36:56: Das Hub-Hörbuch gibt es übrigens auch bei Spotify.
00:36:58: hier als Hörbuch gelesen von Saidi Himself verlinken wir auch immer in den Show Notes im
00:37:04: Schweiße meines Angesichts
00:37:06: ja ich habe gehört dass war sehr warm und klein des Studio.
00:37:10: Dann sind wir am Ende dieser Folge angekommen.
00:37:11: Vielen Dank, dieser E-Di!
00:37:13: Für's Mitmachen, vielen Dank dir liebe Nutzern und Liebernutzer fürs Zuhören.
00:37:16: Ich bin mal gespannt ob ich von Historikerinnen und Historikern in den Kommentaren gefetzt wird für mein unzureichendes Verständnis der großen Edelmetallknappheit.
00:37:25: Wir freuen uns auf jeden Fall wenn ihr die Folge gefallen habt Wenn du unser Podcast weiter empfiehlt.
00:37:29: jetzt habe ich das auch noch richtig rausgebracht.
00:37:32: Vielen dank und bis zum nächsten Mal.
00:37:33: Vielen vielen Dank für die Vorbereitungen, für die interessanten Facts, die du mir eingebracht hast.
00:37:36: Ich hoffe, ihr fand es auch spannend.
00:37:38: Bis dann, ciao, bis zum nächste Mal.
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